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Kann das klappen?

Nächste Woche entscheiden Bund und Länder über mögliche Einschränkungen im Schulbetrieb. Müssen dann einige Klassenstufen wieder teilweise zu Hause lernen? Und wenn ja, was lässt sich aus den Schulschließungen des Frühjahrs lernen? Eine Auswertung des Nationalen Bildungspanels gibt Antworten. Ein Gastbeitrag von

Manja Attig, Lena Nusser und Ilka Wolter.

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Artikelbild: Kann das klappen?

Foto (Symbolbild): DALIBRI, Wikimedia.

DIE COVID-19-PANDEMIE könnte das Unterrichten und Lernen über die nächsten Monate hinweg zumindest zeitweise wieder aus dem Klassenkontext in die Familien der Schüler*innen verlagern. Damit würde erneut das durch Lehrkräfte angeleitete Lernen zu Hause in den Mittelpunkt rücken. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, und zwar sowohl bei den Schüler*innen und ihren Familien als auch in den Schulen, damit das Lernen zu Hause gelingt, ist eine viel diskutierte Frage in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Unsere heute veröffentliche Auswertung von Daten des National Bildungspanels (NEPS) * kann hierzu wichtige Anhaltspunkte geben.

Digitalisierung im Aufwind

Die schon lange geforderte Digitalisierung im Bildungssystem hat durch die Schulschließungen im Frühjahr 2020 einen deutlichen Aufschwung erfahren. Auf Seiten der Schulen und Lehrkräfte ließen sich große Anstrengungen und relativ zeitnahe Anpassungen an die digitale Umstellung während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 erkennen. So zeigen unsere Auswertungen der NEPS-Daten, dass mehr ...

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Kommentare

#1 -

Gerald Klenk | Sa., 21.11.2020 - 12:38
Dass nicht-gymnasiale Schulformen nicht bei digitalen Formaten blieben, liegt vielleicht weniger an mangelnder Unterstützung durch die Politik, sondern vielmehr an der pädagogischen Einsicht, dass Präsenzunterricht bedeutsamer ist als digitaler Fernunterricht, weil die zwischenmenschliche Nähe auch und gerade beim Lernen unersetzlich ist.

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