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Der Streit um die Exzellenzverbünde: eine Replik

Am Montag hatte die französische Hochschulforscherin Christine Musselin die Neuausrichtung der Exzellenzinitiative kritisiert. Lernt von Frankreich, forderte sie – und verzichtet auf die Verbünde. Heute antwortet ihr Berlins Wissenschaftsstaatssekretär.


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Artikelbild: Der Streit um die Exzellenzverbünde: eine Replik
Foto: Senatsverwaltung

Berlin ist nicht Paris

Von Steffen Krach

Im Interview mit Jan-Martin Wiarda kritisiert Christine Musselin die zusätzlich Möglichkeit der Universitäten, in der Exzellenzstrategie mit einem Verbundantrag anzutreten.

Frau Musselin unterstellt, mit der neuen zusätzlichen Möglichkeit eines Verbundantrags würde die Politik die Universitäten in ungewollte Kooperationen zwingen und ihnen die Möglichkeit des freien Agierens nehmen. Sie stützt sich dabei auf negative Erfahrungen in der französischen Wissenschaftspolitik. Der Zentralismus in Frankreich ist nicht vergleichbar mit dem föderalen System Deutschlands. Entsprechend ist das französische Wissenschaftssystem anders strukturiert und ein Vergleich zwischen beiden Systemen nicht zielführend. Der Verbundantrag ist nur eine Möglichkeit, die den Universitäten frei steht zu nutzen, wo es der Perspektive und der Exzellenz der Einrichtungen am Standort dient.

Die Berliner Universitäten werden mit einem Verbundantrag ins Rennen gehen. Das ist die Entscheidung der Universitätspräsidenten, die von der Politik unterstützt wird, da sie im Sinne einer Gesamtstrategie und für die weitere Stärkung des gesamten Wissenschaftsstandorts Berlin sinnvoll ist. Diese Entscheidung beruht nicht auf ...

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