Direkt zum Inhalt

Pathos, Pakte und sechs Bausteine

Die SPD hat ihr Papier zur Zukunft der Wissenschaftsfinanzierung vorgestellt – mit vielen guten Ideen. Ziemlich unkreativ sind die Sozialdemokraten allerdings ausgerechnet bei der Frage, wer am Ende für all das zahlen soll.

Bild
Artikelbild: Pathos, Pakte und sechs Bausteine

JETZT ALSO DIE Sozialdemokraten. Drei Wochen ist es her, seit die Unionsfraktion im Bundestag ihr „Ideenpapier“ zur Zukunft von Forschung und Bildung präsentiert hat. Heute hat die SPD mit deutlich höherem medialen Aufwand nachgezogen. Das ging schon damit los, dass sie bei der begleitenden Pressekonferenz gleich eine ganze Riege erfahrener Wissenschaftspolitiker aufgefahren hatte, und zwar mit Hubertus Heil nicht nur den zuständigen stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, sondern auch Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen. Ebenfalls mit dabei war der wohl mächtigste Wissenschaftsstaatssekretär, den es derzeit in den Ländern gibt: Steffen Krach aus Berlin, dessen Chef, der Regierende Bürgermeister Michael Müller, persönlich das Wissenschaftsressort verantwortet. Und noch zwei prominente Namen komplettierten die Autorenliste des Papiers: Eva Quante-Brandt, Bremer Wissenschaftssenatorin und stellvertretende Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, und Edelgard Bulmahn, letzte SPD-Bundesforschungsministerin bis 2005.

Womit die erste Botschaft schon mal rausgesendet war ans für Wissenschaft zu interessierende Wahlvolk (denn um das und nur um das geht es natürlich in den nächsten Monaten): Wir haben die ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Kommentare

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • allgemeines Artikelbild - Der Wiarda Blog

Was bleibt nach der großen Geste?

Fünf SPD-Wissenschaftspolitiker haben gestern ein bemerkenswertes Papier vorgelegt. Jetzt muss die Partei die eigentliche konzeptionelle Arbeit leisten.


  • Artikelbild: Die Hochschulen müssen kreativer werden

Die Hochschulen müssen kreativer werden

Die Befristungsquote in der Wissenschaft verharrt auf Rekordniveau, so vermeldet es der heute veröffentlichte "Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs". Der Soziologe Karl Ulrich Mayer sagt, woran das liegt – und warum die Lage sich bald bessern könnte.


  • Artikelbild: Die Hochschulen müssen umdenken. Der wissenschaftliche Nachwuchs aber auch

Die Hochschulen müssen umdenken. Der wissenschaftliche Nachwuchs aber auch

Der Karrieredruck führt dazu, dass viele junge Wissenschaftler ihren Kinderwunsch unterdrücken. Dabei zeigt der Bundesbericht: Wer sich traut, hat nicht zwangsläufig die schlechteren Aufstiegschancen. Ein Gastbeitrag von Karl Ulrich Mayer.