Polizei durchsucht Institut, und Max Planck sagt: Danke
Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Vorwurfs der Untreue gegen Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie

AM MITTWOCH HABEN Polizei und Staatsanwaltschaft das Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie durchsucht, und was sagt das Institut: Danke. So zumindest liest sich das Statement, das das Institut in Absprache mit der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) herausgegeben hat. Seit geraumer Zeit habe es „immer wieder anonyme Anschuldigungen“ gegen das Institut gegeben, heißt es darin. „Den Vorwürfen, die die Abrechnungspraxis in unserem Hause betreffen, geht die Staatsanwaltschaft nun nach und prüft sie auch zur Entlastung der Betroffenen, was wir ausdrücklich begrüßen.“
Eine auf den ersten Blick skurril anmutende Kommunikationsstrategie, so mit einem einschneidenden Ereignis wie einer staatsanwaltlichen Ermittlung im eigenen Haus umzugehen. Die Staatsanwaltschaft München I teilte ihrerseits laut Deutscher Nachrichtenagentur (dpa) mit, es werde der Vorwurf der Untreue untersucht, es läge eine Strafanzeige gegen mehrere Personen vor. Die Süddeutsche Zeitung zitiert eine Sprecherin mit der Formulierung, es gebe "einen Anfangsverdacht auf Abrechnungsbetrug". Abrechnungsbetrag an einem Max-Planck-Institut? Dafür muss man wissen, dass dass zu dem Institut eine Klinik gehört, in der Patienten behandelt werden. Bis 2013 wurden Institut und Klinik in Personalunion geleitet, seitdem ...
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