Jetzt erst recht
Die Kultusminister verteidigen tapfer die Zukunft einer Initiative, die viele von ihnen anfangs gar nicht wollten. Zum Schweigen Wankas kommt jetzt noch ein Offener Brief, der vor synthetischer Beschulung durch den Digitalpakt warnt.

Foto: Triplec85: " Schüler bearbeiten Online-Prüfungsaufgaben in einem Computerraum (2015 ) ", CC0
DER POSTEINGANG IM Berliner Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) ist derzeit für besondere Überraschungen gut. Ein Brief kam, auf den die Kultusminister lieber verzichtet hätten, und auf einen anderen warten sie bis zum heutigen Tag.
Der Offene Brief, der am 20. Juni einging, trägt als Absender ein "Bündnis für humane Bildung", er ist die aktualisierte Variante einer Online-Petition mit dem Titel "Trojaner aus Berlin: Der Digitalpakt#D", die am 2. November 2016 veröffentlicht wurde und bislang 1680 Unterzeichner fand. Darunter prominente Namen wie der langjährige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, der Ulmer Psychiater und Neurodidaktiker Manfred Spitzer oder der Mathe-Fachdidaktiker Peter Bender. Initiator der Petition war der Medienwissenschaftler Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg, der jetzt auch den Offenen Brief publiziert hat. Überschrift diesmal: "DigitalPakt Schule der Kultusminister: Irrweg der Bildungspolitik". Womit eigentlich schon alles gesagt ist zu seiner Stoßrichtung.
Der Brief, auf den die Kultusminister bislang vergeblich warten, ist die ...
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Kommentare
#1 - was ich nicht an den ganzen Digitalisierungsbestrebungen…
prinzipiell wäre ich für eine Bildung im PC-Bereich nach der Grundschule - aber bei mir sah das in der Schule dann so aus, dass wir gelernt haben, welche Schaltfläche bei Word welches ...
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