Wiestler als Helmholtz-Präsident wiedergewählt
Der Mediziner bleibt bis 2025 Chef von Deutschlands größter Forschungsorganisation und spricht von "großen Aufgaben".

Otmar D. Wiestler. Foto: Helmholtz/Gesine Born.
OTMAR D. WIESTLER bleibt Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Heute bestätigte ihn der Senat von Deutschlands größter Forschungsorganisation für eine zweite Amtszeit, die im August 2020 beginnt und bis 2025 dauert. Bereits vergangene Woche hatte die Mitgliedersammlung, bestehend aus den 19 Helmholtz-Zentren, sich für Wiestlers Verbleib ausgesprochen. Der Senat, dem Vertreter von Bund und Ländern, von Parlamenten und Wissenschaftsorganisationen und gewählte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft angehören, folgte nun dem Vorschlag der Mitglieder.
"Dieses großartige Amt für weitere fünf Jahre zu bekleiden, ist mir eine große Ehre und Freude", sagte Wiestler. Die Gemeinschaft habe sich seit seinem Amtsantritt im September 2015 sehr positiv entwickelt und betreibe "Spitzenforschung für große Herausforderungen an allen Zentren und in allen Forschungsbereichen." Doch lägen große Aufgaben vor der Organisation. "Diese gilt es nun beherzt anzugehen." Als Beispiel nannte Wiestler die Digitalisierung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, den Klimawandel, die präventive Medizin oder auch neue Mobilitätskonzepte.
Ganz so rein positiv, wie Wiestler behauptet, verlief die Entwicklung der Gemeinschaft in den vergangenen Jahren freilich nicht. Persönlich musste sich der Mediziner Wiestler deshalb wiederholt ...
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