Stratmann bleibt MPG-Präsident
Der Eisenwissenschaftler wurde am Donnerstag für eine zweite Amtszeit bestätigt. Am selben Tag stellte der neue alte Max-Planck-Chef eine Studie zur Arbeitskultur in der Organisation vor – mit ernüchternden Ergebnissen.
DIE UNKLARHEIT IST VORÜBER: Am heutigen Donnerstag hat der Senat der Max-Planck-Gesellschaft Martin Stratmann für eine zweite Amtszeit bestätigt. Zuvor hatte eine Senatskommission unter der Leitung des nichtwissenschaftlichen MPG-Vizepräsidenten Andreas Barner (dem ehemalige Konzernchef von Boehringer Ingelheim) Stratmann gebeten, erneut als Präsident zur Verfügung zu stehen, teilte die MPG per Pressemitteilung mit – "vor dem Hintergrund der positiven Rückmeldungen aus dem Kreis der Wissenschaftlichen Mitglieder" und weil die Kommission der Meinung gewesen gewesen sei, "dass angesichts der aktuellen Herausforderungen Kontinuität in diesem Amt besonders sei".
Etwas ungewöhnlich ist, dass Stratmann zwar wollte, aber hinzufügte: Aus persönlichen Gründen behalte er sich vor, das Amt vorzeitig niederzulegen, "ggf. mit Ablauf der Hauptversammlung 2023". Worin der Senat heute keine Hürde gesehen habe, teilte die Max-Planck-Gesellschaft mit, eine vorzeitige Amtsniederlegung sei auch mit der MPG-Satzung vereinbar. Die neue Amtszeit beginnt im Juni 2020, regulär gewählt ist Stratmann seit heute bis 2026.
Der 65 Jahre alte Eisenwissenschaftler ist seit 2014 Präsident, in seine Amtszeit fielen eine Reihe grundlegender Reformen in der MPG
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