Ein Ranking, das dem DAAD gefallen muss
Deutschlands Hochschulen internationalisieren "ganzheitlich", zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des British Council. Zahlenmäßig ist dieses Ranking so schwach wie andere, aber es stärkt dem DAAD den Rücken.

Foto: Bru-nO / pixabay - cco.
"DEUTSCHLANDS HOCHSCHULEN punkten bei Internationalisierung", meldete der Deutsche Akademische Austauschdienst vergangene Woche. In seiner Pressemitteilung schickte der DAAD auch das dazu gehörende Balkendiagramm mit: Mit einem "Rating" von 0,89 ist der Balken für Deutschland der zweitlängste, darüber schweben nur noch die Niederlande mit 0,92. Darunter, mit teils deutlich niedrigeren Bewertungen, folgen unter anderem Frankreich, Großbritannien, und die USA.
Die Bewertungen stammen aus einer Studie des British Council, die 20 Länder miteinander verglichen hat: Wie stark engagieren sich die nationalen Regierungen für den internationalen Austausch in Forschung und Lehre? Und welche Motive und Strategien stecken hinter dem jeweiligen Engagement? Fragen, die " The Shape of Global Higher Education : International Comparisons with Europe" beantworten sollte.

Ein zentrales Ergebnis: Die Bundesrepublik, berichten die von British Council beauftragten Hochschulforscher, habe einen ganzheitlicheren Ansatz als etwa Großbritannien, die USA oder Australien, wo die Hochschulen teilweise horrende Studiengebühren verlangen. Diese Länder hätten es vor allem auf eine ...
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Kommentare
#1 - Was kann wohl der British Council mit einer solchen Studie…
"About 85 per cent of the British Council’s turnover is earned through teaching and exams, tendered contracts and partnerships."
Im Haushaltsplan 2019/20 der Institution stehen 160 Mio. Pfund als Förderung des Außenministeriums.
Die Website des DAAD verkündet dagegen stolz:
"Der DAAD und seine Programme sind im Wesentlichen aus öffentlichen Mitteln finanziert. Im Jahr 2017 standen ihm insgesamt 522 Millionen Euro zur Verfügung."
Go figure.
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