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Corona-Krise: Drei erste Lehren für Bildung und Wissenschaft

Selbst Experten wissen auf viele Fragen, wie es weitergeht, keine Antwort. Ein paar Schlussfolgerungen kann man aber schon jetzt ziehen. Eine subjektive Auswahl.

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Artikelbild: Corona-Krise: Drei erste Lehren für Bildung und Wissenschaft

Grafik: iXimus / pixabay - cco.

DIE SUPERLATIVE in der Kommentierung der Corona-Pandemie haben schon fast das maximal Mögliche erreicht. Auch in Bildung und Wissenschaft. Hamburgs Universitätspräsident Dieter Lenzen zum Beispiel sagte am Freitag, die Universität Hamburg erlebe "eine der vermutlich schwierigsten Perioden ihrer Geschichte". Niemand wisse, wie die Hochschule "nach dieser Prüfung aussehen wird". FAZ -Herausgeber Jürgen Kaube schrieb, wir würden Zeugen eines Ereignisses, das sich ähnlich epochal anfühle wie der 11. September 2001. Es heiße, die Schulen blieben bis zum Ende der Osterferien oder bis zum Ende ihrer Verlängerung geschlossen, fügt Kaube hinzu. Doch in Formulierungen wie "einstweilen" oder "bis auf Weiteres" verberge sich die Befürchtung, dass es mit den verschiedenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens lange dauern könnte. "Mehr aber noch, dass wir nicht sicher sein können, die gesellschaftliche Normalität, wie sie sich uns darstellte, zurückzubekommen."

Zwei Äußerungen, die für viele stehen. Nein, vieles wissen wir nicht zurzeit. Doch halten wir uns an das, was wir wissen: Einige erste Lehren aus der Corona-Krise werden schon jetzt sichtbar, auch für Bildung und Wissenschaft. Drei Bestandsaufnahmen, die wenig schmeichelhaft sind für die Politik der vergangenen Jahre.

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Kommentare

#1 -

Peter England | Di., 17.03.2020 - 14:02
Ja, es raucht in den Köpfen und in den Servern. Vor allem Letzteres. Zahlreiche Dienste fallen aus oder haben mit Kapazitätsgrenzen zu kämpfen. Das betrifft nicht nur das DFN, auch kommerzielle Anbieter (z.B. Zoom, MS Teams). Vielleicht hilft es, jetzt erstmal die Köpfe rauchen zu lassen, welche Lehr- und Lernangebote wirklich digital (synchron oder asynchron, auch da gibt es Prioritäten) zur Verfügung gestellt werden MÜSSEN, bevor jetzt sinnfrei alles virtualisiert wird, was zu virtualisieren geht. Vielleicht hilft uns Corona nicht nur beim Klima, sondern auch dabei, genau zu überlegen, welche Lern- und Arbeitsweisen WIRKLICH produktiv sind. Ein schlecht moderiertes Meeting ...

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