Direkt zum Inhalt

Heben nur die Träume ab?

Heute ist Bewerbungs-Deadline im weltweit ersten "Parastronaut"-Projekt. Schickt die ESA künftig auch Menschen mit Behinderungen ins All? Während die Weltraumbehörde von einem Signal für mehr Diversität spricht, befürchten Kritiker eine Alibi-Veranstaltung.

Bild
Artikelbild: Heben nur die Träume ab?

Wer kommt in Frage? Grafik von der Website des ESA-"Parastronaut"- Projekts (Screenshot).

"IN DER SCHWERELOSIGKEIT sind wir alle gleich", sagte der Ex-Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur (ESA) neulich beim Nationalen MINT-Gipfel, als er über die Bedeutung von Diversität für Wissenschaft und Technik sprach. Deshalb habe die ESA bei ihrer neuen Ausschreibung für Astronauten gezielt Frauen und Männer angesprochen. Zum anderen, fügte er sichtlich begeistert hinzu, "haben wir aber auch Parastronauten, also Menschen mit Behinderung aufgerufen, sich zu melden."

Jan Wörner war sechs Jahre lang Chef der ESA, im Februar endete seine Amtszeit. Die Ausschreibung, von der er sprach , war eine seiner letzten Amtshandlungen. Heute ist Deadline. Die Zahl der Bewerber habe schon eine Woche vor Ablauf der Frist bei über 100 gelegen, teilte die Weltraumagentur auf Anfrage mit.

Dass die Teilnehmer des "Parastronaut Feasibility Project" tatsächlich ins All fliegen, verspricht die ESA zwar nicht. Aber sie versichert, Ziel sei genau das, und das Programm sei der Versuch, den Weg zu diesem Ziel zu ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Flexibel auf die Straße gesetzt

Flexibel auf die Straße gesetzt

Der Umgang des BMBF mit jungen Wissenschaftlern sei zynisch, sagt Amrei Bahr im Interview. Die Philosophin ist Mitinitiatorin des Hashtags "#IchBinHanna", unter dem Forscherinnen und Forscher auf Twitter über die prekären Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft berichten.


  • Das ist inakzeptabel

Das ist inakzeptabel

Der Wissenschaftsverlag De Gruyter hat einen Preis ausschließlich für englischsprachige Monografien ausgeschrieben – in den Altertumswissenschaften. Es folgten Proteste und ein Offener Brief von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt. Was die Unterzeichnern so auf die Palme bringt, sagt Hermann Dieter.


  • Wissenschaftsschranke gilt bald unbeschränkt

Wissenschaftsschranke gilt bald unbeschränkt

Die GroKo hat sich auf eine vorzeitige Entfristung des bisher nur bis 2023 geltenden Urheberrechts für die Wissenschaft geeinigt. Bis zuletzt war die Entscheidung umstritten. Verleger kritisieren die Neuregelung scharf.


Nachfolgende Beiträge in dieser Kategorie


  • Killt das Finanzamt Berlins Forschungsexzellenz?

Killt das Finanzamt Berlins Forschungsexzellenz?

Doppelberufungen nach dem sogenannten Berliner Modell sollen umsatzsteuerpflichtig werden. Das ist absurd. Doch auch wenn einige so tun: Die Zukunft von Berlins Exzellenzuniversitäten hängt davon nicht ab.


  • Wem gehören die Erfolge?

Wem gehören die Erfolge?

Die Pflege wissenschaftlicher Kooperationen und der Aufbau von Forschungsnetzwerken sind spätestens seit der Exzellenzinitiative obligatorisch. Doch wie lassen sich ihre Leistungen so abbilden, dass alle beteiligten Einrichtungen angemessen berücksichtigt werden? Ein Gastbeitrag mit Vorschlägen von Christiane Neumann, Ellen Fröhlich, Karl Ulrich Mayer und Dagmar Simon.


  • Ihr nicht!

Ihr nicht!

Der Haushaltsausschuss des Bundestages will heute 185 gesperrte Hochschulpakt-Millionen freigeben. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gehen leer aus. DER HAUSHALTSAUSSCHUSS DES BUNDESTAGES zeigt zum Ende der Legislaturperiode noch einmal seine Zähne.