Frohe Weihnachten!

"Es war ein Jahr, wie es wohl keiner von uns noch einmal erleben möchte", lautete 2020 der erste Satz meines Weihnachtsgrußes, und als Wunsch für 2021 schrieb ich, dass ich "dann nicht mehr so viel über Corona schreiben muss und über die Folgen der Pandemie für Bildung, Wissenschaft und vor allem für die Menschen, die beide ausmachen".
Genau ein Jahr später müssen Sie und ich festhalten: 2020 war nur der Auftakt. 2021 stand nicht weniger im Zeichen von Corona. In gewisser Weise waren vor einem Jahr der Optimismus und die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie sogar größer als heute: Die ersten Impfungen standen unmittelbar bevor, und wenn erstmal genügend Impfstoff verfügbar war, würde die Welt sich aus dem medizinisch-sozialen Notstand "herausimpfen" können.
Heute, unzählige Impfdebatten, gesellschaftliche Polarisierungen und mehrere Virusvarianten später, sind wir vorsichtiger: Ja, die Impfungen haben sich als ein unglaublich wertvolles Instrument im Kampf gegen Corona erwiesen. Doch so einfach, wie wir es uns damals selbst vorgegaukelt haben, ist es nicht. Der Weg zurück zur Normalität, wie immer diese Post-Corona aussehen wird, scheint noch weit. Wie weit, kann keiner wirklich sagen.
Umso wichtiger, dass wir uns das Vertrauen auf die ...
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