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Die Hightech-Agenda rückt nach oben

Dorothee Bär zieht die Zuständigkeit für ihr zentrales Strategieprojekt aus der Linie in den Leitungsstab. Die Hoffnung: mehr Tempo bei der Umsetzung – während der Bundestag weiter Druck macht.
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Foto (Symbolbild): kewl , Pixabay.

SEIT DER OFFIZIELLEN AUFTAKTVERANSTALTUNG zur Hightech-Agenda Deutschland (HTA) Ende Oktober lauteten die öffentlichen Kommentare aus Wissenschaft und Wirtschaft in etwa so: Ambitioniertes Konzept, doch entscheidend ist, dass die Pläne möglichst rasch in die Umsetzung kommen.

Das Bundesministerium für Forschung, Raumfahrt und Technologie (BMFTR) von Dorothee Bär (CSU) hatte zu diesem Zweck eine Stabsstelle eingerichtet, angedockt an die ebenfalls neu zusammengesetzte Abteilung T ("Technologische Souveränität und Innovation"), die das thematische Herzstück der Hightech-Agenda abbildet. Mit Unterabteilungen für "Schlüsseltechnologien" und "Innovative Ökosysteme". Ein Leiter für die Stabsstelle war mit Thomas Schmidt schnell gefunden.

Nun wird bekannt: Noch bevor alle Posten in der Stabsstelle besetzt waren, wird das BMFTR-Organigramm schon wieder umgebaut – und die Zuständigkeit für die Stabstelle mit sofortiger Wirkung aus der Fachabteilung in den Leitungsstab verschoben. Auf Anfrage bestätigt Bärs Sprecherin Christina Harbusch am Mittwoch den Vorgang und bezeichnet sie als "genau die richtige Entscheidung".

Eine Entscheidung, von der sich die Kritiker einer zu langsamen Agenda-Umsetzung allerdings zugleich bestätigt fühlen werden. ...

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