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Und was ist nach dem 19. März?

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit handeln Bund und Länder die verbleibenden Corona-Regeln aus. Bleibt die Möglichkeit, Masken und Tests in den Schulen anzuordnen?

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Artikelbild: Und was ist nach dem 19. März?

Grafik: Peter Linke/Pixabay.

DIE SORGEN UM DIE UKRAINE nach dem russischen Angriff verdrängen die eingefahrenen Pandemie-Debatten. Verständlich. Doch so ganz sollten wir die Aufmerksamkeit noch nicht abwenden. In weniger als drei Wochen, spätestens am 19. März, muss die Novelle des Bundesinfektionsschutzgesetzes stehen. Dann wird klar sein, wie unser Alltagsleben im Sommer und darüber hinaus aussieht. Die gesellschaftliche Debatte darüber ist zu wichtig, um sie jetzt einfach ausfallen zu lassen.

Es gibt hoffnungsvolle Zeichen: Am Dienstag hat das Robert-Koch-Institut (RKI) angekündigt, dass es von heute an an alle Hochrisikogebiete streicht – weil die Fähigkeit von Omikron,"eine bedrohliche Erkrankung hervorzurufen, weniger schwerwiegend ist im Vergleich zu den vorherigen vorherrschenden Varianten". Die Aussichten sind so gut, dass der Charité-Chefvirologe Christian Drosten bis auf Weiteres seinen Podcast einstellt. Immer mehr Hochschulen kündigen ein volles Präsenzsemester an. Die Schulen melden weniger neuinfizierte Schüler , die registrierten Neuinfektionen unter Kindern und Jugendlichen sinken seit Wochen überdurchschnittlich . Viele Bundesländer schaffen die Maskenpflicht am Platz ab.

Und auch wenn etwa die Initiative "#WirWerdenLaut" eine Verschärfung der ...

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Kommentare

#1 -

JW | Do., 03.03.2022 - 12:29
Sehr geehrter Herr Wiarda,



schön, dass Sie in diesen aktuell sehr aufwühlenden Zeiten in Ihrem Blog den Blick auf das Bildungswesen und die Corona-Pandemie nicht vergessen.

Ich bin fassungslos, wie flexibel die verantwortlichen Minister*innen und Ministerpräsident*innen das Sonderopfer der Kinder - und nichts Anderes sind die gegenwärtigen Maßnahmen - zugunsten der umfassenden Lockereungen für Erwachsene immer wieder aufs Neue verkaufen. Was mir trotz sachlicher Nachfragen bei Abgeordneten und in Ministerien bisher niemand erklären konnte: Wie schaffen es eigentlich viele andere europäische Länder (z.B. Österreich, Schweden, Dänemark, Norwegen, Großbritannien, die Schweiz oder die Niederlande) ohne Test- und Maskenpflichten für Kinder den ...

#2 -

Allia Hammami | Do., 03.03.2022 - 22:42
Ich komme nicht umhin zu denken, "das behutsame Vorgehen" sprich Kindern ohne substantielle Begründung ihre Rechte auf freie Entfaltung und angemessene soziale Teilhabe zu ermöglichen , das meint: best. Angstvoll aufgeladene Gruppen nicht zu verschrecken. Statt angemessener Aufklärung, die natürlich Fragen in Richtung Vergangenes stellen würde, wird weiter das Angstnarrativ bedient. Unsere Kinder können einem leid tun.

#3 -

Working Mum | Fr., 04.03.2022 - 09:45
Die Politik bleibt ihrer Linie treu, Einschränkungen v.a. bei Erwachsenen zurückzunehmen. Das Einzige, was sich in den zurückliegenden Jahren der Pandemie geändert hat, ist diese Linie mit dem Narrativ des Primats der Bildung zu verbrämen.

#4 -

Another working mum | Sa., 05.03.2022 - 16:13
Ich kann den Vorredner/innen nur beipflichten und wünsche mir für unsere Kinder, dass sie endlich wieder aus den Angst-Fesseln der Erwachsenen entlassen werden und ohne tagtägliches Fokussieren auf potentielle Erkrankungen aufwachsen dürfen.

#5 -

kaum | Mo., 07.03.2022 - 17:32
Ich habe keine Ahnung von was die Mütter oben reden, aber ich habe um die Gesundheit meiner Kinder mittels Infektion Angst. Deshalb sind sie geimpft. Damit alle wieder "normal" leben können, müssen alle geimpft sein.

Ich erlebe für die Kinder derzeit keine Einschränkungen (es ist alles offen). Maske tragen gehört einfach jetzt zum Gesundheitsschutz dazu und wird in jedem Winter für Innenräume zur Normalität gehören.

Bis nicht alle geimpft sind, muss es bei diesen moderaten Einschränkungen bleiben.

#6 -

O. Falada | Di., 08.03.2022 - 00:11
Ich bin etwas überrascht, dass Maskentragen als Einschränkung empfunden wird und nicht als das, was es ist: Schutz vor Infektion, Schutz der besonders schutzbedürftigen Risikogruppen, die es auch unter Kindern gibt. Und solange Long Covid auch unter Kindern auftritt und so wenig untersucht werden konnte, halte ich die zum Teil schon multiplen Reinfektionen von Kindern für verantwortungslos. Sichere Bildung ist kein Widerspruch in sich, und Teilhabe und Gemeinschaft lassen sich auch mit Maske erreichen. Die meisten Kinder tun sich damit nicht schwer.

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