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Das sind die ersten drei Max Planck Schools

Forschungsministerin Wanka, Max-Planck-Chef Stratmann und HRK-Präsident Hippler stellen einträchtig die Gewinneranträge vor: 21 Universitäten und 31 Forschungsinstitute sind an ihnen beteiligt.

UND DIE GEWINNER sind... die Max Planck Schools of Cognition, of Photonics und – drittens – of Physics, Chemistry and Construction of Life. Wem die Titel der Anträge jetzt auf Anhieb nichts sagen, dem sei gesagt: Macht nichts. Auch lässt sich nicht ohne Weiteres zuordnen, welche Wissenschaftsstandorte (Berlin, München, Göttingen, Heidelberg...) denn jetzt besonders erfolgreich waren.

Entscheidend ist etwas Anderes: Hinter den drei Schools steht eine lange Liste beteiligter Wissenschaftler von insgesamt 21 Universitäten und 31 außeruniversitären Forschungseinrichtungen überall in Deutschland. Und genau das war die Idee der Schools, die Bundesforschungsministern Johanna Wanka (CDU) heute als "bestechend einfach" bezeichnete: ein Netzwerk herausragender Wissenschaftler schaffen, das sich über ganz Deutschland zieht. "Wir müssen versuchen, die Exzellenz, die wir haben, deutlich zu machen", sagte Wanka heute. Max-Planck-Chef Martin Stratmann sprach von "verteilter Exzellenz", die auf besondere Weise gebündelt werden müsse.

Wenn man so möchte, ist die Idee der Schools die lange vermisste Ergänzung der Exzellenzinitiative, die einst aus der Idee entstand, ein deutsches "Harvard" zu gründen, dann jedoch auf das realistische Ziel zurechtkonzipiert ...

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Kommentare

#1 -

Laubeiter | Mi., 06.09.2017 - 13:20
Lieber Herr Wiarda,

ich verstehe nicht ganz, warum Sie in den Max Planck Schools ein Element sehen, dass die ExIni/ExStra komplettiert. Weil es Deutschland mit der ExIni schon gelungen ist, postdocs und faculty aus dem Ausland zu werben, aber keine graduate students?



Mich beschäftigt bei dieser Entwicklung, wie Begriffe eingeführt und verwendet werden. Die Aufgabe der Max Planck Schools soll es sein, 22 bis 25 Nerds zum Promovieren nach Deutschland zu holen, das sagte der Präsident der Max Planck Gesellschaft. Liest man den Begriff School ohne den Zusatz Graduate School, so kann er auch was Anderes bedeuten als Doktoranden-Ausbildung, so ...

#3 -

Jan-Martin Wiarda | Mi., 06.09.2017 - 15:50
Liebe/r Laubeiter,



vielen Dank für den Hinweis auf das fehlende "a" bei Frau Raatz (gerade hat meine Autokorrektur schon wieder das zweite "a" rauslöschen wollen). Und eine Entschuldigung an Frau Raatz!



Zur Frage zum Verhältnis von MPS und Exzellenzinitiative/-strategie: der Nachwuchsaspekt, den Sie ansprechen, ist für mich der eine. Der andere: Dass die MPS viel mehr auf die verteilte Exzellenz an den unterschiedlichen setzen, während die Exzellenzinitiative ja doch stärker auf Institutionen fokussiert war.



Viele Grüße

Ihr J-M Wiarda

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