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Es bleibt ein Fragezeichen

2015 mussten die Teilnehmer der internationalen Pisa-Schulleistungsstudie ihre Aufgaben erstmals am Computer beantworten. Dadurch sei die Vergleichbarkeit verloren gegangen, bemängelten Kritiker. Kann sein, bestätigt der Testexperte Frank Goldhammer. Trotzdem sei die Umstellung richtig gewesen.

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Artikelbild: Es bleibt ein Fragezeichen

ALS KURZ VOR Weihnachten die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie veröffentlicht wurde, hagelte es Kritik. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb, die Pisa-Macher hätten die Vergleichbarkeit der aktuellen Ergebnisse mit früheren Runden aufs Spiel gesetzt. Mein Kollege Thomas Kerstan von der ZEIT meinte sogar, wegen der neuen Methode wisse keiner "genau, ob die deutschen Schüler im Vergleich zu 2012 besser oder schlechter geworden sind. " Damit stehe eigentlich nur ein Verlierer der Studie fest: "die Studie selber." Der Grund für die Aufregung: Die Pisa-Macher hatten technisch aufgerüstet. Erstmals mussten die 15 Jahre alten Schüler die Aufgaben anstatt mit Stift und Papier am Computer lösen. Frank Goldhammer vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist Experte für computerbasiertes Testmethoden. Er sagt, was dran ist an den Vorwürfen.

Herr Goldhammer, hat die OECD als internationale Organisation hinter der Pisa-Studie ohne Not deren Ruf aufs Spiel gesetzt?



Die OECD hatte gute Gründe, von Papier auf Computer umzustellen. Die technischen Möglichkeiten schreiten auch im Einsatz digitaler Unterrichts- und Prüfungsmethoden voran, das ...

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