Im Zweifel allein
In zehn Tagen fällt die wichtigste Vorentscheidung im Wettbewerb um die Exzellenzcluster. Bald danach müssen die Universitäten auch bei einer anderen Frage aus der Deckung: Wer will Exzellenzuniversität werden, und wer zieht die Verbundoption?

Foto: wdietz
DIE EXSTRA-SPANNUNG STEIGT. Am Donnerstag nach der Bundestagswahl treffen sich in Bonn die internationalen Experten, die über Sieg und Niederlage in der Exzellenzstrategie entscheiden. Aus den 195 eingereichten Antragsskizzen sollen sie diejenigen Projekte herausfiltern, die in der Hauptrunde einen Vollantrag auf Förderung als Exzellenzcluster einreichen dürfen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die für die Administration der ersten ExStra-Förderlinie zuständig ist, mahnt auf ihrer Website schon mal Geduld an. Die Sitzung des Expertengremiums werde am 28. September "voraussichtlich bis in die Abendstunden dauern", so dass die Ergebnisse erst am Vormittag des nächsten Tages veröffentlicht werden.
Erwartet wird, dass das so genannte Expertengremium etwa die Hälfte der Projekte aus dem Rennen nehmen wird, was bedeutet, dass bei der anschließenden Vollantragstellung die Erfolgschancen bei etwa 1:1 liegen dürften: Im Juni 2016 hatten Bund und Länder vereinbart, dass 45 bis 50 Exzellenzcluster in der ersten ExStra-Runde von 2019 an gefördert werden sollen mit jeweils bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr. Die Vorauswahl will die ...
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