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Diversifying Diversity: Verstehen wir darunter überall dasselbe?

Vielfalt hat nicht nur viele Gesichter, sondern auch Kategorien. Dessen sollten wir uns bewusst sein. Von Jeffrey Peck.

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Artikelbild: Diversifying Diversity: Verstehen wir darunter überall dasselbe?

Jeffrey Peck. Foto: privat.

SEITDEM ICH Jan-Martin Wiardas Bericht zur CHE-Studie und die unschönen Fakten über die Demographie deutscher Hochschulrektoren gelesen habe, denke ich immer wieder darüber nach. Und nicht nur über den Inhalt, sondern auch über die zur Beschreibung von Diversity verwandten Kategorien.

Jan-Martin Wiarda betont in der Überschrift zu seinem Artikel die einseitige Zusammensetzung der Hochschulleitungen mit drei Schlagworten: "59, männlich, westdeutsch". Als amerikanischer Wissenschaftler und Hochschulmanager, der sich mit Diversity im deutschen und amerikanischen Kontext beschäftigt, frage ich mich, wie wohl ein vergleichbarer Kommentar in den Staaten aussähe. Sind alle Kategorien von Diversity gleich zu bewerten oder gibt es Unterschiede, die man wahrnehmen und sogar thematisieren sollte?

Diversität als positiven Zustand wahrnehmen

In den USA tauchen seit langem, aber besonders seit der Anhörung von Brett Kavanaugh, dem jetzigen Supreme Court Justice, andere und in gewisser Hinsicht "härtere" Diversitätskategorien auf, wie white , privileged und straight (heterosexual) male . Diese Adjektive, die die immer noch dominante US-Mehrheitsgesellschaft beschreiben, sind konnotiert als etwas Negatives, genauso wie diejenigen , die Wiarda aufzählt. In beiden ...

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Kommentare

#1 -

Thomas | Mi., 13.03.2019 - 00:11
Ich finde das sehr gelungen, danke. Das ewige "Diversität ist Frauenförderung" ist ja wirklich unterkomplex.
Und das Thema "Klasse", das finde ich super. Ganz spontan fallen mir ein: Khakzar - Fulda, Mukherjee -
Gießen. Es gibt sicher mehr, nicht so sichtbare. Halt, van Zejl, DHBW noch, aus Südafrika (ok, "nur weiß", aber immerhin). Unterrepräsentiert? Vielleicht. Aber rein weiß ist es nicht. Das Fehlen der Ostdeutschen halte ich für bedenklicher.

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