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Keine Angst vor der KMK-Reform

Die Kultusministerkonferenz will sich reformieren, bislang aber nicht so grundlegend wie nötig. Der Philologenverband weist die Richtung.

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Artikelbild: Keine Angst vor der KMK-Reform

Foto: StefanXp / wiki - CC BY-SA 3.0

DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ IST nicht so schlecht wie ihr Ruf: ein Satz, den man zuletzt sehr häufig hörte. Vor allem von Kultusministern. Und er stimmt ja auch: Die bildungspolitische Bilanz des Clubs ist in mancher Hinsicht erstaunlich gut, woraufhin zuletzt mitten in der hitzigen Debatte ums Zentralabitur die Vorsitzende des Philologenverbands hinwies. Das Abitur in Deutschland sei so vergleichbar wie nie zuvor, sagte Susanne Lin-Klitzing. Doch woran liegt es dann, dass der Ruf der KMK trotzdem so mies ist?

Auch hierauf glaubt er Philologenverband eine Antwort zu kennen: Lin-Klitzing mahnt dringend eine grundlegende Strukturreform des Gremiums an. Was nicht frei von Ironie ist, wenn man sich den Philologenverband selbst anschaut: 1903 gegründet, hat er gerade zum ersten Mal in seiner 116-jährigen Geschichte eine Frau an seiner Spitze. Es ist also ein Verein, der sich selbst mit – sagen wir mal – gemächlich evolutionär verlaufenden Entwicklungen auskennt.

Appelle an den "Mondays for Matura"

Doch Lin-Klitzing, seit Ende 2017 im Amt, hat sich offenbar vorgenommen, nicht nur ihrer eigenen Organisation, der Vertretung ...

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