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Innovation in der Hochschullehre: Toepfer-Stiftung erhält Zuschlag

GWK-Vorsitzender Wolf: "Das Konzept stimmte."

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Artikelbild: Innovation in der Hochschullehre: Toepfer-Stiftung erhält Zuschlag

Screenshot der von der Toepfer-Stiftung eingerichteten Website zur Organisationseinheit für "Innovationen in der Hochschullehre".

DIE ENTSCHEIDUNG IST GEFALLEN: Bund und Länder haben die in Hamburg ansässige Toepfer-Stiftung auserkoren, Trägerinstitution für die neue Organisationseinheit "Innovation in der Hochschullehre" zu werden. Der Beschluss sei ohne jeden inhaltlichen Dissens gefallen, hieß es. Die Stiftung solle den Aufbau der neuen Organisation zügig beginnen, so dass 2021 erste Fördergelder fließen könnten, betonte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK).

Das Konzept der Toepfer-Stiftung, wie sie die Organisationseinheit aufbauen wolle, habe einen hervorragenden Eindruck bei den Begutachtern hinterlassen, sagte der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD), der zugleich GWK-Vorsitzender ist. Dass die Stiftung unter den fünf Bewerbern zu den kleineren gehört habe, sei kein Nachteil. "Sie wird wachsen müssen, entscheidend ist jedoch, dass das Konzept stimmte." Mit dem Beschluss stünden Bund und Länder im Übrigen im Einklang mit dem Votum der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), was gut sei, schließlich seien es am Ende die Hochschulen, die die Innovation in die Hochschulen tragen müssten.

Die stellvertretende GWK-Vorsitzende, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), sagte: Eine Organisationseinheit mit einem derart breiten Aufgabenspektrum zur Förderung der Lehre und der Lehrenden sei "weltweit einmalig und ...

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Kommentare

#1 -

Th. Klein | Mo., 09.12.2019 - 16:25
Von der politischen Seite könnte man sagen, man hat die Organisation ausgewählt, die einerseits unabhängig genug erscheint (im Vergleich zu etablierten Projektträgern des BMBF), von der aber keine zu große hochschulpolitische Eigenständigkeit und Eigendynamik (im Vergleich zum Stifterverband) befürchtet werden muss.

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