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Innovation, bitte!

Auch wenn die Versuchungen für Rektoren und Wissenschaftsminister groß sind: Die neue Organisation für die Hochschullehre ist kein Ersatz für den Qualitätspakt Lehre.

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Artikelbild: Innovation, bitte!

Foto: Universität Salzburg - CC BY-SA 2.0

ALS ERSTES muss jetzt mal ein griffiger Name her. "Organisationseinheit zur Innovation in der Hochschullehre" ist auf Dauer ja kein Zustand. Die Toepfer-Stiftung, die im Dezember den Zuschlag von Bund und Ländern bekommen hat, die Einrichtung aufzubauen, hatte schon in ihrem Antragskonzept einen Vorschlag gemacht. "Tertium". Weil da etwas ganz Neues entstehe, etwas Drittes eben.

Nicht einfach eine DFG für die Lehre. Sondern ein strategisches Netzwerk, eine Plattform für den Austausch all jener, die Hochschullehre im 21. Jahrhundert neu denken wollen. Und um nebenbei dem ewigen Stiefkind Hochschullehre neben der Forschung eine neue Geltung zu verschaffen.

Die Länder hätten die 150 Millionen Euro lieber direkt gehabt

Große Ziele. Großer Erwartungsdruck. Doch so unaufdringlich, wie die Toepfer-Leute ihre Namensidee ins Gespräch bringen, so behutsam gehen sie auch sonst in die Gespräche mit der Hochschulszene. Die Stiftung hat Professoren, (Vize-)Rektoren, Studierende und Didaktikexperten aus dem ganzen Land zu mehreren Konferenzen – "Thinktanks" – eingeladen, um erst mal möglichst viele Antworten auf die Frage zu sammeln, was die neue Organisation ...

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Kommentare

#1 -

McFischer | Fr., 07.02.2020 - 11:35
Gute Einschätzung!
Jetzt geht es darum, dass die Töpfer Stiftung nicht nur Meinungen sammelt, sondern selbst mit einem innovativen und vor allem eigenständigen Konzept nach vorne geht (gerne gespeist aus dem breiten Input). 'Tertium', oder wie es dann heißen mag, sollte ein eigenständiger Think Thank für die Hochschullehre werden, offen für neue Themen und Herausforderungen, mit eigenen Wegweisungen und Ideen.

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