Kaum Ausbrüche in Kitas, und der Anteil neuinfizierter Kinder sinkt weiter
Die Zwischenergebnisse der bundesweiten Corona-KiTa-Studie decken sich mit den neuesten Wochenzahlen: Unter 14-Jährige spielen in der Pandemie in Deutschland offenbar eine geringe Rolle. Währenddessen steigen die Corona-Meldungen bei den Über-70-Jährigen weiter massiv.

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ES IST EINE LANGZEITUNTERSUCHUNG, insofern sind ihre Ergebnisse bis auf Weiteres nur ein Zwischenstand. Doch bislang sehen die Zahlen der Corona-KiTa-Studie ermutigend aus. Weniger als ein Prozent der Kitas und Kindertagespflegestellen mussten demnach in den vergangenen fünf Wochen bis Mitte Oktober coronabedingt ganz oder teilweise schließen. Die Ergebnisse wurden am Freitag von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gemeinsam präsentiert, deren Häuser die Studie finanzieren.
Inzwischen würden in der Regel auch nicht mehr ganze Einrichtungen geschlossen, sondern nur die betroffenen Kita-Gruppen müssten zu Hause bleiben, berichteten sie. In etwa einem Viertel der Einrichtungen habe es in den letzten Wochen mindestens einen Verdachtsfall gegeben, allerdings hätten sich bislang nur sehr wenige als tatsächliche Infektionsfälle erwiesen. Das RKI wies ergänzend darauf hin, dass sich ab einem Alter von etwa 13 Jahren das Risiko einer Infektion zwischen Kindern und Erwachsenen angleiche.
Die Zahl der gemeldeten Ausbrüche in Einrichtungen pro Woche hätten sich bislang im einstelligen ...
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