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Zwischen #SchnellerImpact, Altlasten und dem Warten auf eine neue Zukunftsstrategie

Warum das BMBF in der Spardebatte so ziel- und strategielos wirkte: eine Analyse.

SO CATCHY der Hashtag " #SchnellerImpact " war, die Zielrichtung der im Bundesforschungsministerium verfolgten Sparmaßnahmen hat er nie richtig dargestellt. Ja, es waren und sind viele Forschungsprojekte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften von Streichungen und Kürzungen betroffen. Aber wenige davon dienen der Grundlagenforschung, viele bieten einen praktischen Mehrwert für die Gesellschaft und teilweise auch für die Wirtschaft. Oder hätten ihn geboten, denn auch jede Anschlussförderung, die versagt wird, bedeutet einen schlechteren Transfer der Ergebnisse aus dem Kreis der Forschenden heraus.

Treffender ist da schon die Feststellung, dass derzeit keiner genau sagen kann, worin die Logik und Strategie der vorgenommenen oder geplanten Kürzungen besteht. Offenbar auch die Hausleitung im BMBF nicht, sonst wäre ihr die Kommunikation darüber nicht so verunglückt.

Dass Förderzusagen zunächst völlig überraschend gestoppt und dann über Wochen verzögert wurden – ohne Angabe, wie lange die Hängepartie dauern würde –, zeigt, dass im Ministerium der Informationsfluss gestört war. Hatte es zunächst von oben lediglich die Anordnung gegeben, bestimmte Beträge einzusparen? Ging der inhaltliche Meinungsbildungsprozess der Hausleitung erst los, als die ersten Beschwerden von betroffenen Forschenden aufliefen?

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Kommentare

#1 -

Theo Schuster | Fr., 29.07.2022 - 13:21
Man sollte so ehrlich sein und rechtzeitig sagen, daß die
von vielen für die nächste Exzellenz-Initiative geplanten
Mittel ebenfalls auf die Streichliste kommen. Wenn man sich an der eigenen Universität anschaut, wie hier wieder die
geistigen und personellen Ressourcen für irgendwelche
Cluster-Planungen verbraucht werden, wird einem Angst und Bange.

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