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Eine echte Reform, die Lust auf mehr macht

Die Grenzen der Wissenschaftsfreiheit antesten: Einheitslohn an Universitäten. Ein Gastbeitrag von André Baier.

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Artikelbild: Eine echte Reform, die Lust auf mehr macht

André Baier leitet das Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende und ist stellvertretender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrats der TU Berlin. Foto: privat.

WENN DIE GEGENWÄRTIGEN DEBATTEN über Universitäten in Deutschland eins zeigen, dann ist es ein eklatanter Unwille, irgendetwas ändern zu wollen, geschweige denn eine radikale Änderung überhaupt einzufordern. Die Universitäten unterscheiden sich somit nicht von ihrer Gesellschaft. Letztlich sind es jedoch Universitäten, die durch ihre Stellung alle Freiheit haben, immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, was gerade ist, und das Bestehende grundlegend zu ändern. Sie machen indes von ihrer Freiheit kaum Gebrauch.

Die aktuell breit diskutierten Konzepte zu Postdocs, Dauerstellen im Mittelbau, WissZeitVG etc. machen dies besonders deutlich. Gerade auch dann, wenn sie etwa mit " Bitte kein Reförmchen !" überschrieben sind. Nur durch ein intensives Studium der zahlreichen Vorschläge lassen sich Unterschiede ausmachen, denn im Kern sind sie alle gleich: marginale Änderungen, die vom Unwillen zeugen, frei von vermachteten (Eigen-)Interessen zu denken und/oder die Idee von Universität weiterzuentwickeln.

Dieser Resignation vor dem Bestehenden an deutschen Universitäten will ich am Beispiel der Technischen Universität (TU) Berlin ein radikales Denken und Handeln in Bezug auf die Arbeitsverhältnisse entgegensetzen:

Jedes Jahr gibt die TU Berlin

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Kommentare

#1 -

crazy | Di., 07.03.2023 - 09:22
zu diesem Beitrag fällt mir nur noch der folgende Vorschlag ein: wäre es nicht noch viel gerechter, wenn die Sekretärinnen nicht nur gleichen Lohn wie die Professoren bekämen, sondern auch forschen dürften? Und sich andererseits die üble Sekretariatsarbeit teilen mit den Professoren. Die Sekretärinnen forschen bestimmt auch nicht schlechter. Das ist bestimmt alles nur eine Frage des "anderen, gerechteren, gleicheren Miteinander" wie es oben so treffend heisst. Eine Machtfrage. Ausserdem: wäre das dann nicht auch logisch konsequent: gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Alle können dasselbe und kriegen dasselbe. Yeah.



#3 -

Hansenpansen | Di., 07.03.2023 - 10:10
Eine MilchmädchenRechnung. Einfach nur die Personalkosten durch die Anzahl der Vollbeschäftigten teilen ergibt nicht den durchschnittlichen arbeitsbrutto. Hat der Autor schon was von Kosten gehört, die der Arbeitgeber zusätzlich zum Lohn trägt, die in den Personalkosten drin stecken? Sozialbeiträge, Renten, Krankenkassenbeiträge. Wenn man das mit berücksichtigt, fällt die restliche Theorie des Einheitslohns in sich zusammen.

#5 -

lN2 | Di., 07.03.2023 - 11:48
Wenn in der Schule jeder Schüler nur noch eine 3 bekommt, ganz egal, was er bei der Klassenarbeit abliefert, was passiert dann? Die guten leisten nichsts mehr weil es sich nicht lohnt und werden schlecht, und die schlechten bleiben schlecht, weil sie ja eine besser Note bekomen als verdient. In Summe wir die Leistung schlechter. Interessant was "nachhaltig in Berlin" bedeutet.

#6 -

Tom | Di., 07.03.2023 - 13:40
@lustig / @ Hansenpansen - das ist keine Milchmädchenrechnung, sondern eine Hansenpansenrechnung:

"...dann entspricht dies in etwa einem ARBEITGEBERbrutto von 5.600 Euro pro Monat. Jede Person auf einer Vollzeitstelle würde daher, gäbe es an der TU Berlin einen Einheitslohn, brutto etwa 4.600 Euro erhalten, was einem Netto von etwa 2.800 Euro entspricht..."

(Hervorhebung von mir)

#7 -

Carola Jungwirth | Di., 07.03.2023 - 14:58
Ich sehe nicht, wo in dieser Reform die Revolution steckt. Sie trägt nicht zur Innovation in Forschung, Lehre und Transfer bei und verbessert nicht die Position Deutschlands in der Spitzenforschung. Das aber sind unsere Sorgen. Eine Revolution sollte uns in neue Wissenssphären katapultieren und nicht in das Berlin hinter der Mauer.

#8 -

hmmm... | Di., 07.03.2023 - 19:47
Man könnte den Professorentitel auch unter den Studierenden verlosen. Einfach jeder zweite kriegt einen. Dann ist das Betreuungsverhältnis 1:1. Die gesparten Gehälter könnten an die Studierende verteilt werden. Das würde sicherlich auch mehr ausländische Menschen und Menschen aus nicht-akademischen Haushalten an deutsche Unis ziehen.

#9 -

Hanna | Mi., 08.03.2023 - 11:29
Der Beitrag lenkt meiner nach von aktuellen Problemen und politischen Entscheidungsfindungsprozessen ab. Er regt ein Menschenbild, eine Gesellschaft und insbesondere ein Wirtschaftssystem an, die es derzeit so nicht gibt. Ich persönlich finde einen Einheitslohn nicht überzeugend, da er u.a. einkommenslose Ausbildungszeiten und gefragte Expertise nicht abbildet. Auf dem Niveau von E13/3 hätte er in Zeiten des Fachkräftemangels vermutlich einen Brain Drain zur Folge. - Um das deutsche Wissenschaftssystem wettbewerbsfähiger um kluge Köpfe im Vergleich zu Wirtschaft und übrigem öffentlichen Dienst zu machen, wäre es meiner Meinung nach wichtiger, a) die Grundfinanzierung zu erhöhen und den hohen Anteil an kurzfristigen Projektmitteln ...

#10 -

frischmuth | Mi., 08.03.2023 - 12:51
Interessant, wie die Idee des Artikels sofort abgelehnt und lächerlich gemacht wird. Ich bin eine der Sekretärinnen, die mit E6 eingestellt werden und dann so 1800 netto für eine Vollzeitstelle herausbekommen. Ich zahle über 700€ Miete, weil Universitätsstädte (und hier gibt es noch ein großes Klinikum mit gut verdienenden Ärzten) eben auch viele Besserverdienende haben, die hohe Mieten zahlen können. Ich habe zwei Hochschulabschlüsse, darunter einen Master aus Kanada - ich könnte sehr wohl forschen, denn ich habe das gelernt. Eine Forschungskarriere hätte ich mir jedoch mit drei Kindern nach unserer Rückkehr aus dem Ausland gar nicht leisten können - ...

#11 -

crazy | Mi., 08.03.2023 - 15:13
@frischmuth: wenn Sie 2 Masterabschlüsse haben, warum haben Sie sich dann nicht einen besser bezahlten Job in Industrie oder Verwaltung etc gesucht? Keiner zwingt Sie doch, mit 2 Masterabschlüssen eine Sekretariatsstelle anzutreten. Es mag Ausnahmen - wie Sie - geben, die Sekretariate besetzen und akademische Abschlüsse haben, aber Sie werden sicher zugeben, dass das relativ selten ist und gewiss kein Argument, gleiche Bezahlung für beruflich doch sehr unterschiedliche Anforderungen zu verlangen.

#12 -

Bettina Jorzik | Mi., 08.03.2023 - 16:26
Zweifellos ein radikaler Vorschlag, aber man muss keineswegs einen Einheitslohn befürworten, um dem Beitrag und seinem Verfasser zu applaudieren. Die zentrale Botschaft ist aus meiner Sicht: Auch ohne zusätzliche Mittel der öffentlichen Hand (also von uns allen) hätten Hochschulen Möglichkeiten, etliche berechtigte Forderungen zu realisieren: wenn sie nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in Bezug auf die eigene Organisation out of the box denken würden und experimentierfreudig wären. Ich finde es erfrischend, wenn ein junger Postdoc den Mut hat, dies zu tun - und persönlich offenbar bereit ist, die Konsequenzen zu tragen. Und noch ein Wort an die Verfechter ...

#13 -

Linksgrünerkap… | Mi., 08.03.2023 - 18:29
Wenn ich die Kommentare so lese, fällt mir wieder ein dass Bildung und Hochschul- & Gesellschaftsstatus scheinbar einzig und allein zur Einkommensmaximierung dient. Und wenn man wie Fr. Frischmuth nicht bereit ist, trotz Bildung seinen Lebensweg auf dem Altar der Einkommensmaximierung zu Opfern, also selber Schuld am ökonomischen Elend ist das einem durch das Ökosystem der Universitätsstädte aufgezwungen wird. Puh. Wie war das noch? 9 von 10 Befragten geben an, sie würden ohne Geldsorgen weiter - aber vielleicht anders arbeiten, nehmen jedoch von 9 von 10 Befragten an sie würden sich auf die faule Haut legen. Ich fände es als ...

#14 -

absurdistan | Do., 09.03.2023 - 10:15
@frischmuth Ich kann Ihre Sorgen verstehen und nur unterstützen, wenn Sie auf die Strasse gehen, um gegen Ihre Unterbezahlung zu kämpfen. Wenn Sie dagegen den Weg bevorzugen, das Geld anderen wegzunehmen, macht mich das traurig.

#15 -

frischmuth | Do., 09.03.2023 - 12:54
@crazy: Ich habe mich intensiv auf wissenschaftliche Stellen in Deutschland beworben. Damals waren noch alle meine Kinder schulpflichtig, ich war schon über 40, und in Deutschland muss man Kinder und Alter ja im Lebenslauf angeben. Warum ich bei so 50 Bewerbungen nur zwei Vorstellungsgespräche in der Wissenschaft und nur eine Stelle in einem halbjährigen Drittmittelprojekt bekommen habe? Tja... Mein Chef im Forschungsprojekt war sehr zufrieden, aber er konnte mir keine andere Stelle verschaffen. Dann habe ich von Hartz IV gelebt, und habe mich auf Stellen beworben, die unterhalb meiner Qualifikationen liegen. Das hat dann irgendwann funktioniert.

@absurdistan: Ich will niemandem ...

#16 -

hansenpansen | Do., 09.03.2023 - 15:18
Wie en passant der Autor darüber hinweggeht, dass "einige Leistungsträger unter den Professoren nicht mehr da sein werden". Ich habe 5 Jahre lang Berufungsangebote an einer technischen Uni ausgestellt. Ehrlich gesagt: Ohne Leistungszulagen geht das gar nicht mehr. Niemand bekommt das Grundgehalt. Damit gewinnt man für kein Fach niemanden mehr. Wenn man Top-Leute will, egal ob Maschinenbau, Medizin, Sport oder BWL: Diese Leute rechnen auch knallhart gegen Angebote von BMW, Novartis und BCG. Ich schreibe Mal Herrn Wiarda, ob ich eine Gegendarstellung hier veröffentlichten darf. ...sorry, das ist alles utopischer Bummens, der nichts mit der Realität zutun

#17 -

Uni-Prof. | Do., 09.03.2023 - 18:18
Es ist schon interessant, wie ein sozialistisches Modell als "echte Reform" seitens des Autors angepriesen wird und einige Kommentatoren dies sogar noch gutheißen. Ich will mal ein paar der Argumente von Autor und Kommentatoren aufgreifen und kritisch würdigen: Inwieweit die Rechnung stichhaltig ist, will ich mal nicht hinterfragen, allerdings sind einige andere Aussagen doch hanebüchen:

Professoren (und -innen) werden als "Besserverdienende" bezeichnet, denen man dieses Privileg nehmen sollte, immerhin gesteht der Autor dieser Gruppe zu, dass zumindest zwischen männlichen und weiblichen Professoren der "Verteilungskampf" enden sollte.

Zudem sei mit dem Einheitslohn endlich "equal pay" verwirklicht, sprich auf Herkunft, Bildungsniveau und ...

#18 -

Uni-Prof Fortsetzung | Do., 09.03.2023 - 18:19
@Bettina Jorzik: Die Arbeit eines Sekretärs ist weniger wert als die einer Professorin, weil es viel mehr Menschen gibt, die über Qualifizierung verfügen, um Sekretariatsaufgaben auszuüben als Menschen, die die notwendige Ausbildung und Qualifizierung besitzen, eine Professur zu bekleiden. Zudem hat sich das Berufsbild stark geändert - hatte früher jeder Prof eine Sekretärin, macht diese heute, in EDV-Zeiten, die Assistenz für mehrere Profs oder ganze Institute. Dazu kommt die größere Verantwortung: Professoren sind Dienstvorgesetzte für eine Reihe von Mitarbeitenden und tragen auch persönliche Verantwortung für die ordentliche Mittelverausgabung bei Drittmittelprojekten mitunter im Millionenbereich. Wie Sie auf die Idee kommen, dass ...

#19 -

absurdistan | Do., 09.03.2023 - 18:40
@Uni-Prof Ich gehöre wahrscheinlich auch Ihrer Statusgruppe an und finde, es lohnt sich dieses Modell zu erwägen, wenn man es zu Ende denkt und das amerikanische Modell vollständig übernimmt. Dann würde ich nur die 9 SWS in der Lehre verbringen, für die ich auch bezahlt werde, und lasse mich von meinen Drittmittelgebern aus meinen Drittmitteln für die Projektleitung bezahlen. Ich hätte deutlich mehr Zeit für die Forschung und könnte wahrscheinlich mein Einkommen durchaus steigern. Für viele Kolleg:innen aus den geisteswissenschaftlichen Fakultäten würden wahrscheinlich leider eher magere Zeiten bevorstehen.

#20 -

Bettina Jorzik | Do., 09.03.2023 - 19:50
@Uni-Prof: Ich möchte niemanden dafür bestrafen, dass er viel in sich und seine (Aus-)Bildung investiert. Aber ebensowenig möchte ich diese Investition automatisch belohnen. Was ich aber vor allem kritisch sehe, ist die vermeintliche „Opfer“-Haltung nach dem Motto: Jahrelang habe ich mich für die Gesellschaft aufgeopfert und studiert, promoviert… und auf so vieles verzichtet; deshalb steht mir jetzt mehr zu. Natürlich verzichtet man in dieser Phase auf vieles, oft ist der Weg beschwerlich, manches macht wirklich keinen Spaß - dennoch ist es ein großes Privileg, studieren zu dürfen und zu können, und das macht niemand in erster Linie aus altruistischen Gründen ...

#21 -

André Baier | Fr., 10.03.2023 - 00:05
Ich danke für die bisherigen Kommentare und werde morgen/übermorgen darauf eingehen.



Der Vollständigkeit halber will ich hier im Blog gekürzt auch die 20 Kommentare auf Twitter widergeben, die bisher direkt auf den Tweet von Jan-Martin Wiarda eingegangen sind - https://twitter.com/JMWiarda/status/1633002147611660289



Drei Kommentare beziehen sich negativ darauf, dass dann “Leistungsträger_innen” die Universitäten verlassen/wechseln würden - zwei stammen von Professoren.



Das Gespenst des (real-existierenden) Sozialismus geistert in verschiedenen Formen fünfmal durch die Kommentare.



Die Idee einer Qualifikations-/Wissens-/Bildungshierarchie wird ebenfalls fünfmal bemüht.



Zweimal wird auf “Berlin” verwiesen.



Vier Kommentare sind (mit Einschränkungen) positiv.



Zwei Kommentare “wünschen” sich das Ende von Universitäten herbei.



Bemerkenswert ...

#22 -

Linksgrünerkap… | Fr., 10.03.2023 - 00:35
"10 Riesen": Eine Vereinfachung um darzustellen wo das Problem ist. Muss man nicht auf die Goldwaage legen. Ich möchte jetzt nicht nachsehen was welcher Prof. auf welcher Pos. an welcher Fakultät nach wievielen Jahren verdient nur um dieses argumentative De. Was ich meine: Das System Uni ist nicht vergleichbar mit der freien Wirtschaft. Sonst bräuchte es auch keine Tarifverträge und Lohntabellen. Warum dann trotzdem das Argument kommt, dass sich männliche Professoren, Docs, Postdocs und wiss. Angestellte eben besser verkaufen als weibliche verstehe ich nicht. Entweder es gibt eine Tabelle, oder nicht. Egal, zurück zum Thema: Die Uni ist aber auch ...

#23 -

ich weiss am w… | Sa., 11.03.2023 - 14:21
Wenn ich die Kommentare über diesen polarisierenden Beitrag lese, erkenne ich grob gesehen zwei Gruppen von Perspektiven auf die Bezahlung von Uni-Mitarbeitenden, insbesondere Professor*innen. Um festzustellen zu welcher Gruppe Sie tendieren, stellen Sie sich folgende Frage und nehmen an Sie sind Professor*in:



Arbeiten Sie in erster Linie für ein Gehalt (und möglicherweise Ansehen) und tun dafür was auch immer dafür zu tun ist (sei es Lehre und Forschung an der Uni oder was auch immer Sie in anderen Sektoren der Wirtschaft mit Ihren Qualifikationen tun können) oder arbeiten Sie in erster Linie für eine Tätigkeit (z.B. das Weitergeben von Wissen ...

#24 -

Dr.Wolfgang Kühnel | Di., 14.03.2023 - 02:57
Der Autor scheint den Terminus "tenure track" missverstanden zu haben. Eine "tenure-track-Stelle" ist in USA eine befristete Stelle, die nach einem Begutachtungsverfahren entfristet werden kann (aber nicht muss). Dieses System ist inzwischen teilweise in Deutschland übernommen worden. Von einer Dauerstelle in eine höherwertige zu wechseln, wird in USA als "promotion" bezeichnet. Wenn aber alle gleich bezahlt werden, ist das wohl eine fragwürdige Angelegenheit und betrifft bestenfalls das Prestige.

Wenn jetzt alle wiss. Mitarbeiter Dauerstellen bekommen und jünger als 35 sind, dann wird es in den nächsten 30 Jahren kaum Neubesetzungen geben können. Da könnten manche schon nach 10 Jahren als ...

#25 -

Regierungsrat | Di., 14.03.2023 - 12:50
Neben der ganzen Diskussion um die (angebliche) Gerechtigkeit eines Einheitslohnes sollte man nicht vergessen, dass ein Entgelt auf dem Niveau E11/4 für Akademiker (ISCED-7) ein schlechter Witz ist.
Für Dauerstudenten und Lebenskünstler mag das vielleicht die Erfüllung aller Träume sein, wirklich gute Leute, geschweige denn internationale Spitzenkräfte, bekommt man dafür nicht. Das ist schon mit der W-Besoldung schwierig.

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