Lust auf Neues
Die Kultusministerkonferenz berät über ihre eigene Zukunft. Was dabei herauskommen könnte und warum die Wissenschaftsminister es möglicherweise besonders eilig haben.
TRETEN DIE WISSENSCHAFTSMINISTER aus der Kultusministerkonferenz aus? Tatsächlich war das vor dem letzten KMK-Ministertreffen in diesem Jahr eine reale, wenn auch unwahrscheinliche Option. Dass sich indes etwas Grundsätzliches ändern würde in der Struktur der Ministerkonferenz, da waren sich die verantwortlichen Politiker vor Beginn der Sitzung am Donnerstagnachmittag einig. Die Frage war nur: wann und wie.
Von 16 Uhr an saßen die Kultusminister zusammen, um sich den Bericht der sogenannten, eigens eingesetzten KMK-Strukturkommission anzuhören, Thema: der schonungslose Abschlussbericht der Evaluation der Kultusministerkonferenz, den diese vergangenes Jahr selbst bei der Unternehmensberatung Prognos in Auftrag gegeben hatte. Diesmal ging es aber weniger um die – in weiten Teilen wenig schmeichelhafte – Bestandsaufnahme als um mögliche Schlussfolgerungen daraus, von denen Prognos der KMK gleich zwölf in Form von Empfehlungen ins Stammbuch geschrieben hatte.
Darunter die Konzentration ihrer Gremienarbeit auf die Vorbereitung verbindlicher Beschlüsse und die Einführung eines Monitorings, ob diese Beschlüsse dann auch überall umgesetzt werden; eine strategische, mehrjährige Vorhabensplanung, eine schlankere und flexiblere Gremienstruktur, eine klare Rollen- und Zielbestimmung sowie eine Organisationsreform für die KMK-Verwaltung, das Sekretariat – und die ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Neuen Kommentar hinzufügen