Wenig Indiskretionen, viele offene Fragen
Während es aus anderen Verhandlungsgruppen leakte und leakte, hielt die schwarz-rote Arbeitsgruppe zu Bildung, Forschung und Innovation lange den Deckel drauf.

Foto: Arek Socha / Pixabay.
AUS DEN ANGEBLICH so vertraulichen Koalitionsverhandlungen wurde in den vergangenen Tagen geleakt, was das Zeug hielt, zuletzt wurden ganze Ergebnispapiere der Arbeitsgruppen öffentlich: Digitales, Innen, Recht, Migration und Integration, Verteidigung, Außen, Entwicklung, Menschenrechte, Klima und Energie, Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen. Lange drang dagegen fast nichts drang aus der Arbeitsgruppe "Bildung, Forschung und Innovation" nach außen. Kaum Infos zu Zwischenständen und erst recht kein Papier. Wobei zuletzt dann doch etwas auftauchte .
Die Bildungsministerinnen von Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz, Karin Prien (CDU) und Stefanie Hubig (SPD), die zu den Verhandlungsführerinnen zählen, demonstrierten bei einem gemeinsamen öffentlichen Auftritt am Montag ihre gute Laune – konterten zu dem Zeitpunkt aber noch alle Versuche, ihnen Verwertbares zu entlocken, mit wolkigen Kommentaren zur konstruktiven AG-Atmosphäre – und dem Hinweis auf das verabredete Stillschweigen.
Auch wenn ich mich als Journalist von Berufs wegen natürlich sehr für Leaks aller Art interessiere, hielt ich das für ein gutes Zeichen. Schaute man in die zwischenzeitlich bekannt gewordenen Ergebnispapiere der anderen Gruppen, handelte es sich gleich doppelt nur um Zwischenstände. Weil erstens jetzt ...
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