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Neugebauer zahlt umstrittene Reisekosten nach

Der Fraunhofer-Präsident reagiert auf Vorwürfe, um "auch unbeabsichtigte Abweichungen von Vorgaben auszuschließen". Die Innenrevision ermittelt, wird bald auch der Bundesrechnungshof tätig?

FRAUNHOFER-PRÄSIDENT REIMUND NEUGEBAUER hat nach den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Reisekosten in vierstelliger Höhe nachgezahlt. Dies bestätigte Fraunhofer-Sprecher Janis Eitner auf Anfrage. Außerdem habe die Fraunhofer-Innenrevision auf Bitten des Vorstandes die Prüfung einer "Reihe von Vorgängen einschließlich der angefallenen Reisekosten" eingeleitet, "um jegliche, auch unbeabsichtigte Abweichungen von Vorgaben in den vergangenen Jahren auszuschließen".

Dabei gehe es auch um die getroffene Hotelauswahl bei Dienstreisen, erläuterte der Fraunhofer-Sprecher etwas kryptisch. "Prof. Neugebauer hat für einige wenige Fälle eine in Rede stehende Differenz zu den Vorgaben, einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag, für einen mehrjährigen Zeitraum ausgeglichen."

Nachdem Neugebauer Anfang August überraschend, vorzeitig und erstmals in der Geschichte Fraunhofers im Umlaufverfahren als Präsident wiedergewählt worden war , hatten sich Whistleblower in immer größerer Zahl an verschiedene Journalisten und Bundestagsabgeordneten gewandt.

Die Vorwürfe, die sie erhoben und über die zuerst die Wirtschaftswoche berichtete, reichten von einem "Klima der Angst" und einem autokratischen Führungsstil bis hin zu Angaben, Neugebauers Frau habe im Rahmen einer von Fraunhofer finanzierten Ausstellung eigene Fotografie-Werke ausstellen können.

Reisen, Geburtstagskolloquien, Dienstfahrer

Auch wurden Fragen laut, ob Neugebauers ...

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