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Hamburg führt 3G an Schulen ein, Berlin verlängert Testpflicht bis Juni

Die Bildungsbehörde reagiert damit auf eine Gerichtsentscheidung, will die Testpflicht für Ungeimpfte aber bis auf Weiteres beibehalten. Das tut sonst nur noch Berlin.

NUR NOCH BERLIN UND HAMBURG. Zuletzt hatte auch Thüringens Bildungsministerium angekündigt, die Testpflicht an Schulen abzuschaffen, von kommendem Montag an. Heute dann meldete die Saarbrücker Zeitung exklusiv, dass auch das Saarland Schluss machen werde mit den Corona-Tests für Schüler und Lehrkräfte – wohl ebenfalls schon nächste Woche. Womit am Ende 14 von 16 Bundesländern das Versprechen der Kultusministerkonferenz (KMK) von März eingehalten hätten, "bis spätestens Mai" die anlasslosen Tests auslaufen zu lassen.

Spät im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Bereichen, aber immerhin im bildungsföderalen Gleichschritt. Weitgehend zumindest. Denn Berlin und Hamburg testen fleißig weiter – und drückten sich Ende vergangener Woche um klare Ansagen , bis wann das so bleiben soll. Immerhin war Hamburgs SPD-Bildungssenator Ties Rabe ein Unwohlsein mit dem Abweichlertum der Hansestadt anzumerken.

Verärgerte Familien haben bereits Klagen eingereicht. Das Verwaltungsgericht Hamburg gab vergangene Woche dem Eilantrag einer geimpften Gymnasiastin und eines geimpften Grundschülers gegen die Masken- und Corona-Testpflicht an Schulen statt. Beides seien Eingriffe in das Recht der Antragsteller auf schulische Bildung und bedürften ...

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Kommentare

#1 -

Maria | Sa., 07.05.2022 - 20:10
Das scheint eine Stadtstaaten spezifische Besonderheit zu sein.
In Bremen müssen sich ungeimpfte nicht genesene Kitakinder noch bis Ende Mai dreimal wöchentlich testen. Schulkinder sind seit Anfang Mai davon befreit. Warum Kitakinder anders behandelt werden, wurde nicht begründet, obwohl es Anfang April noch hieß, dass für sie ebenfalls am 30.04 Schluss sei.

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