Die Forschungsorganisationen machen ernst
Jetzt hat "Wissenschaft im Dialog" offiziell Post von den Präsidenten von DFG, Helmholtz & Co erhalten. Sie wollen dem Wisskomm-Thinktank die Grundfinanzierung kürzen.
JETZT IST ER RAUS, der Brief der vier großen Forschungsorganisationen und der DFG, bestätigt deren Sprecher Marco Finetti. Unterzeichnet haben ihn alle fünf Präsidenten, Adressat ist "Wissenschaft im Dialog" (WiD), ein auch international gefragte deutsche Thinktank der Wissenschaftskommunikation. Dessen Grundhaushalt von eben jenen Forschungsorganisationen von Helmholtz bis Max Planck bestritten wird, die auch einst WiD-Gründungspaten waren.
Doch jetzt wollen die großen Fünf ihre Zuschüsse zum WiD-Grundhaushalt halbieren und den Rest direkt in WiD-Projekte stecken, "deren Auswahl zwischen Gesellschaftern und WID systematischer als bislang abgestimmt werden soll". Dass ein solcher Brief in der Mache war, hatte ich vergangene Woche berichtet . Die Pläne seien Teil des Strategieprozesses von WiD, der aktuell laufe. Außerdem soll es darum gehen, die "Finanzströme" sauberer als bisher auseinanderzuhalten. Sagen die Forschungsorganisationen.
Tatsächlich klingen die Pläne eher so, als sollte WiD stärker auf Linie gebracht werden. Entsprechend deutlich waren nach meinem Artikel vergangene Woche die Reaktionen aus der Wissenschaftsszene. Und ziemlich einhellig: "Hier geht es um die Zukunft und (Un-)m Abhängigkeit" von WiD, schrieb der Kommunikationschefs eines großen Forschungsinstituts auf ...
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