Fast 350.000
Deutsche Hochschulen haben sich ihren guten Ruf unter internationalen Studierenden während der Corona-Zeit erhalten, zeigen die neuen Zahlen von "Wissenschaft weltoffen".

ES IST EINE ERSTAUNLICHE ERHOLUNG, auch wenn sie nicht mehr überraschend kommt. 349.438 internationale Studierende waren im Wintersemester 2021/22 an einer deutschen Hochschule eingeschrieben, mehr als je zuvor. Die symbolische Marke von 350.000 wurde damit zwar noch nicht geknackt, aber viel wichtiger ist: Auch die Zahl internationaler Studienanfänger stieg nach dem Corona-Einbruch im Wintersemester 2020/21wieder auf 74.000 an. Ein Zuwachs um rund 10.000. Womit das Pandemie-Minus noch nicht ganz wieder aufgeholt ist, aber immerhin.
Diese und mehr Zahlen finden sich in "Wissenschaft weltoffen 2022", das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) heute Vormittag veröffentlicht hat. Jedes Jahr erstellt und herausgegeben vom DAAD und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), ist es die statistische Standardpublikation zu Deutschlands internationalem akademischen Austausch, eine Sammlung hunderter möglichst aktueller Datensätze, Tabellen und Analysen. Bei der Präsentation vom "Wissenschaft weltoffen" im Vorjahr hatte der DAAD bereits die Stabilisierung der Studienanfänger-Zahlen vorhergesagt , jetzt ist es sogar mehr als eine Stabilisierung geworden.
Schaut man sich die Zeitreihen der vergangenen Jahre an, so wird deutlich, dass die Gesamtzahl ...
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Kommentare
#1 - Ist das nur ein Indiz für gute Studienqualität oder…
#2 - Und wie sieht es aus mit dem Anteil von Professor*innen aus…
#3 - Antwort auf #1: Sehr wahrscheinlich sehr viel!Die in DE…
Die in DE besonders niedrigen pro Student/in internationaler Nicht-EU-Herkunft erhobenen Studiengebühren sprechen für diesen beunruhigenden Verdacht. Er lässt das regierungsamtliche Eigenlob für die internationale Attraktivität des Studierlandes Deutschland in einem höchst zweifelhaften Licht erscheinen. Dazu kommt: Die übergroße Mehrheit dieser internationalen Absolventen spricht nach dem Studium nicht ausreichend gut Deutsch, um trotz Bleibewunsch und steuerlich subventionieter Ausbildung hier arbeiten zu können. Politisch höchst passend kommen diese Studenten auch noch fast zur Hälfte aus China. Ein katastrophal schlechtes Geschäft, für das unser Bildungssystem keinesfalls den im internationalen Vergleich sehr guten vierten, sondern einen sehr ...
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