Was für die Kinder am besten ist
Das Geld des Bundes für Bildungsmaßnahmen nehmen die Länder gern. Doch anstatt es entlang sinnvoller Qualitätsstandards an Kitas und Schulen auszugeben, bessert es oft in erster Linie die löchrigen Landeshaushalte aus.

Erste Begegnungen mit dem Alphabet im Kindergarten, KI-generiert.
ZUGEGEBEN: In den Verhandlungen um die Fortsetzung des milliardenschweren Digitalpakts Schule hat Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) keine gute Figur gemacht. Vor allem, dass sie über Monate nicht herausrücken wollte mit einem konkreten Betrag, den der Bund in den Jahren bis 2030 in die digitale Bildung zu investieren bereit ist. Das führte zu erheblichen Irritationen bei den Kultusministern. Zumal dieser Betrag dann auch noch ernüchternd schmal ausfiel . Doch das Verhalten der Länder bei zentralen Bund-Länder-Vorhaben für Kitas, Schulen und Ganztag scheint ebenfalls stärker von den Sorgen um das eigene politische Standing geprägt zu sein als von der Frage, was für die Kinder am besten ist.
Es klingt hohl, wenn etwa die Länder die vom Bund geforderte hälftige Digitalpakt 2.0-Finanzierung nicht zu zahlen bereit sind mit dem Hinweis, man leiste sonst schon so viel in der digitalen Bildung. Denn Bildung ist Ländersache. Wenn die Länder dann auch noch darauf pochen, das knappe Bundesgeld per ...
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Kommentare
#1 - Da scheinen einige Leute einfach zu unterstellen, dass…
Das obige Bild ist doch auch typisch: Bei solchen Themen zeigt man brave Mädchen, die sich offensichtlich schon im zarten Alter konzentrieren können und um deren schulischen Fortgang man sich eigentlich nicht sorgen muss, auch ohne digitale Geräte. Aber was ist mit denen, die keinen Stift halten können, die sich kaum 5 Minuten konzentrieren können, die aggressiv gegen Mitschüler und Lehrer werden, also die Problemfälle? Glaubt ernstlich jemand, mit digitalen Geräten würde deren "Chancen-gerechtigkeit" erhöht? ...
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