"Too integrated to fail"
Die Berlin University Alliance bleibt Exzellenzverbund. BUA-Sprecher Günter M. Ziegler und BUA-Geschäftsführer Martin Mann über den Kraftakt der Evaluation, die Pläne für die nächsten Jahre, den politischen Anspruch des Verbunds – und wie der Berliner Forschungsraum jetzt erst richtig zusammenwachsen soll.

Der Mathematiker Günter M. Ziegler (rechts) ist seit 2018 Präsident der Freien Universität Berlin und wurde gerade zum zweiten Mal wiedergewählt. Der Germanist und Soziologe Martin Mann (links) leitete im Bundespräsidialamt das Referat "Gesellschaftliche Grundsatzfragen und Transformationen" und ist seit Jahresanfang BUA-Geschäftsführer. Foto: Berlin University Alliance.
Herr Ziegler, Glückwunsch. Die Berlin University Alliance (BUA) hat es geschafft und wird weitere sieben Jahre als Exzellenzverbund gefördert. Erleichtert?
Günter M. Ziegler: Das tut natürlich sehr gut. In diesen Verbund ist unglaublich viel Kraft und Herzblut geflossen – nicht nur von den Hochschulleitungen oder aus der BUA-Geschäftsstelle, sondern aus einer sehr großen Community heraus. Dass wir damit eine Menge bewegt haben, das konnten wir auch daran sehen, wie begeistert die Gutachtenden bei ihrem Besuch bei uns waren. Für die kommenden Jahre haben wir uns viel vorgenommen: große, anstrengende und ambitionierte Vorhaben. Mit der heutigen Entscheidung bekommen wir neben dem emotionalen Rückenwind die finanzielle Basis, um mindestens im gleichen Tempo weiterzumachen.
Hand aufs Herz: Wie stark haben Sie gezittert?
Ziegler: Wenn man intensiv Teil eines Prozesses ist, bereitet man sich, wie wir in der BUA, über mehrere Monate auf eine solche anspruchsvolle Evaluation vor. Diese Vorbereitung bringt mit sich, dass man ständig abwägt und iterativ gemeinsam das beste Ergebnis hervorbringt. Als die Begutachtung losging, hab ich gesagt: Vielleicht bin ich nervös, aber ich lass mir nichts anmerken. Nachdem wir alles geplant und Probeläufe durchgeführt hatten, standen wir vor den internationalen Experten und fassten zusammen, was wir erreicht haben, wo die Hürden lagen und was wir als Nächstes vorhaben. Das war ein fordernder Auftritt, den wir über zwei Tage mit über 200 Teilnehmenden der BUA hervorragend gemeistert haben.
Herr Mann, Sie sind erst seit zweieinhalb Monaten Geschäftsführer der BUA. Hatten Sie je Angst, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben?
Martin Mann: Ich bin eine Wette auf die BUA eingegangen. Ich kenne die BUA seit ...
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Kommentare
#1 - To big to be useful ...
Man kann ja den zehn Uni's gratulieren zum Erfolg, keine Frage. Aber der Aufwand, der von allen Beteiligten betrieben werden muß, steht m.E. in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die Mittel gehören unbedingt in die Grundfinanzierung der Einrichtungen.
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