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It's lonely at the top – aber nicht nur da

Hochschulen sind Organisationen, an denen das Miteinander groß geschrieben werden sollte. Tatsächlich fühlen sich viele Menschen dort auf sich allein gestellt. Ein unterschätztes Problem. Von Jeffrey Peck

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Artikelbild: It's lonely at the top – aber nicht nur da
Jeffrey Peck

IN DER LETZTEN ZEIT war ich wieder viel an deutschen Hochschulen unterwegs, saß in Workshops und traf Wissenschaftsmanager, um mit ihnen über mein Lieblingsthema zu sprechen: Worin unterscheiden sich Universitäten in Deutschland und in den USA, und warum ist das so? Unterschiede, Sie können es sich vorstellen, gibt es reichlich, doch ist in den vergangenen Monaten in vielen Gesprächen eine Gemeinsamkeit aufgetaucht, die zumindest mir zuvor nicht bewusst war. Diese Gemeinsamkeit heißt Isolation. Es geht darum, wie einsam Sie sich fühlen können als Rektor(in) oder Dekan(in), als Professor(in) oder Dozent(in) oder anderer Mitarbeiter(in) – und zwar an Hochschulen von Boston bis Berlin, von San Francisco bis Frankfurt. “It’s Lonely at the Top” – aber eben nicht nur dort.

Ich kann das ja selbst erleben, seit ich meine offizielle Karriere beendet habe (ein Euphemismus für "in Pension gehen“). Über 35 Jahre war ich Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an verschiedenen amerikanischen, kanadischen und deutschen Universitäten, in den letzten sieben Jahren war ...

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Kommentare

#3 -

Regina Hunter | Sa., 14.04.2018 - 02:09
Was für ein wichtiges Engagement, die Energie, die in psychischen Konflikten verlorengeht, für die wissenschaftliche Qualität und einen offenen, grosszügigen Austausch frei zu machen. Ach, und ich hoffe, dass diese Bemühungen auch die jungen Akademikerinnen und Akademiker erreichen. Vielen Dank, lieber Jeffrey Peck, alles gute Gelingen und viel Freude für das Weitere Regina Hunter, Dr. phil. Klin. Psychologin

#4 -

Steffen | Di., 17.04.2018 - 01:00
Seine Reflexion ist gut, ich sehe das letzte Treffen mit ihm auch mitschwingen. Gerade der Blick "über den Teich", auch v.a. aus seiner Sicht auf D/EU, ist wertvoll. Aber sind wir ehrlich: wo fehlt es nicht an Offenheit und ehrlichem Lösungswillen anstelle von Egoismen derzeit??

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