Übergangslösung für die Universität Göttingen zeichnet sich ab
Reinhard Jahn soll nach Möglichkeit kommissarischer Präsident werden, Peter Strohschneider soll in den Stiftungsrat einziehen.
INMITTEN DER FÜHRUNGSKRISE an der Universität Göttingen zeichnet sich überraschend eine Interimslösung ab. Zwei prominente Wissenschaftler sollen die angesehene Hochschule auf dem Weg zu einem Neuanfang begleiten. Der emeritierte Max-Planck-Direktor und Leibniz-Preisträger Reinhard Jahn würde demnach übergangsweise die Universität als Präsident leiten. Der amtierende DFG-Präsident Peter Strohschneider wiederum könnte den Sitz des zurückgetretenen Wilhelm Krull im Stiftungsrat übernehmen.
Zu beiden Personalien gab es Gespräche zwischen den Universitätsgremien und dem niedersächsischen Wissenschaftsministerium. Während Strohschneider vom Ministerium bestellt und vom Senat der Universität bestätigt werden müsste, müsste bei Jahn der Senat wählen und der Stiftungsrat bestätigen. Und genau an dieser Stelle bestehen, so scheint es, noch juristische Unsicherheiten, wie genau sich die Berufung Jahns, der seit 1997 Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie war, korrekt bewerkstelligen lässt. Inhaltlich, ist zu hören, gebe es für beide Personen viel Zustimmung in den Universitätsgremien.
Offiziell wollte die Universität die Personalien nicht bestätigen. Auf Anfrage teilte Sprecher Thomas Richter lediglich mit, die Gremien der Stiftungsuniversität dächten gerade gemeinsam darüber nach, "wie die Zeit bis zur Wahl und zum Amtsantritt eines gewählten Präsidenten bzw. ...
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Kommentare
#1 - Das wäre ja eine gute Variante, die der tatsächlichen…
#2 - z.K.Strohschneider war laut Vita bereits 2011/2012 Mitglied…
Strohschneider war laut Vita bereits 2011/2012 Mitglied des Stiftungsrates der Universität Göttingen. Ist also kein unbekanntes Gremium für ihn und der "Wechsel" damit teilweise erklärbar.
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