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Von der Zukunftskunst einer neuen Förderinstitution

Die geplante Organisation für Innovationen in der Hochschullehre weckt hohe Erwartungen. Was muss passieren, damit sie sich erfüllen? Ein Gastbeitrag von Karoline Spelsberg-Papazoglou und Johannes Wildt.

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Artikelbild: Von der Zukunftskunst einer neuen Förderinstitution

Foto: StockSnap / pixabay - cco.

MIT DER ERÖFFNUNG des Interessenbekundungsverfahrens für den Aufbau einer "Organisationseinheit": "Innovation in der Hochschullehre" ist das 2017 vom Wissenschaftsrat formulierte Ziel in greifbare Nähe gerückt : eine bundesweite Institution zur dauerhaften Förderung von "Innovationen in der Lehre zu schaffen und (…) die Akteure und ihr Wissen zu vernetzen". Ein Meilenstein für die Entwicklung der Hochschulbildung und zugleich ein hoher konzeptioneller Anspruch!

Denn: Weder steht ein erheblicher Reformstau in der Hochschullehre in Frage, noch herrscht ein Mangel an kreativen Ideen zu ihrer Erneuerung. Das belegt die erfolgreiche Beteiligung vieler Hochschulangehöriger an der Förderung der Lehre in den vergangenen Jahren. Mit dem Fokus auf "Innovation" weckt die zukünftige "Organisationseinheit" jedoch hohe Erwartungen an eine Erneuerung der hochschulischen Strukturen, Prozesse und hochschulspezifischen Lehrkulturen, die eine langfristige Wirksamkeit entfalten soll. Um sie zu erreichen, müssen zuvor die besonderen Bedingungen für Innovationsprozesse an Hochschulen in den Blick genommen werden.

Beginnen wir mit den Hindernissen bei der Verbreitung von Innovationen. Hochschulreformen haben es in der Vergangenheit nur ...

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Kommentare

#1 -

Marco Winzker | Mi., 07.08.2019 - 23:58
Ja, ganz richtig. Hinzu kommt noch, dass die Hochschullandschaft sehr heterogen ist. Universität, Hochschule für angewandte Wissenschaft, Kunsthochschule, Medizinische Hochschule, ... Kleine, mittlere, große Hochschule. Unterschiedliche Betreuungsrelationen in Hochschultypen, Disziplinen und Bundesländern. Aber das bietet natürlich auch die Chance, über diesen Transfer und den Vergleich der Ansätze voneinander zu lernen.



Meine Beobachtung ist, dass es diesen Austausch schon gibt und die "Organisationseinheit" kann und sollte darauf aufbauen. Es bleibt die Herausforderung, dies dann in die eigene Hochschule zu bringen. Dazu braucht es alle: Die Innovators, die Early Majority und die Late Majority.

#2 -

Timo van Treeck | Sa., 21.09.2019 - 22:18
Danke für den wichtigen Beitrag!
Teile davon habe ich hier aufgegriffen: https://timovantreeck.de/besondere-anforderungen-an-innovation-in-der-hochschullehre-organisationseinheit-und-co und versucht, weitere wichtige Aspekte auszuführen.
Bin gespannt, wie die Interessensbekundungslage (nach der Deadline gestern) aussieht und wie es dann weitergehen wird.

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