DFG-Mitglieder wählen Becker zur neuen Präsidentin
Die Biochemikerin setzt sich im zweiten Wahlgang gegen ihre zwei Mitkandidaten durch.

Katja Becker. Foto: David Plas
KATJA BECKER wird zum 1. Januar 2020 die Nachfolge von Peter Strohschneider antreten. Die in Rostock tagende DFG-Mitgliederversammlung wählte sie am Nachmittag im zweiten Wahlgang. Auf die Professorin für Biochemie und Molekularbiologie entfielen 46 von 77 Stimmen.
Auch die von einer siebenköpfigen Kommission vorgeschlagene – abgespeckte – Satzungsnovelle hatte zuvor die einhellige Zustimmung der DFG-Mitgliedsinstitutionen gefunden.
Becker ist 54 Jahre alt und seit 2014 Vizepräsidentin der DFG. Von 2012 bis 2014 war sie Vizepräsidentin für Forschung der Universität Gießen, wo sie bis heute ihre Professur hat. Becker ist jetzt für vier Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist nach der zuvor beschlossenen Satzungsreform einmal möglich.
Schon im ersten Wahlgang hatte Becker mit 34 Stimmen deutlich vor ihren Mitkandidaten gelegen: Wolfgang Marquardt, dem Chef des Forschungszentrums Jülich, und Dorothea Wagner, Informatikprofessorin in Karlsruhe und Mitglied im Wissenschaftsrat. Im zweiten Wahlgang erreichte Becker dann die nötige absolute Mehrheit der anwesenden Mitgliederversammlung.
Insgesamt hat die DFG 96 Mitglieder, darunter 70 Universitäten. Hinzu kommen außeruniversitären Forschungsinstitute, Akademien der Wissenschaften und wissenschaftliche Verbände. Deutschlands größte Forschungsförderorganisation finanzierte 2017 über 32.000 laufende Projekte mit ...
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Kommentare
#1 - stolz auf Frau Prof. Dr. Katja Becker das in diese…
#2 - Schade, dass Dorothee Dzwonnek nicht mehr…
#3 - @Edith Riedel:So mancher Kandidat hätte sich gar nicht…
So mancher Kandidat hätte sich gar nicht erst aufstellen lassen, gäbe es Dorothee Dzwonnek noch bei der DFG.
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