Nur abhängig vom Infektionsgeschehen
Am Tag vor der wahrscheinlichen Lockdown-Verlängerung haben die Kultusminister ihren erwarteten Beschluss gefasst: Sobald es Lockerungen gebe, müssten Schulen vorn mit dabei sein. Und dann als erstes die Jüngsten in den Präsenzunterricht zurückkehren.

Bild: stux / pixabay.
DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ (KMK) hat wie erwartet einen nur sehr allgemeinen Beschluss zur weiteren Dauer und Umfang der Schulschließungen während des Corona-Lockdowns gefasst. Dabei spricht sie sich für eine Öffnung in mehreren Stufen abhängig vom Infektionsgeschehen aus. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass der weitgehende Distanzunterricht möglicherweise in allen Ländern um mindestens noch eine Woche nach dem 11. Januar verlängert wird, wobei die KMK keine konkreten Zeiträume nennt.
Aufgrund der nach wie vor hohen 7-Tage-Inzidenzwerte und der nicht sicheren Einschätzung des Infektionsgeschehens in Folge der Feiertage müssten die im Dezember beschlossenen Maßnahmen zunächst aber "in Deutschland oder in einzelnen Ländern"... "unter Umständen" fortgeführt werden, heißt es im Beschluss der KMK. Womit die Kultusminister jede detaillierte Vorfestlegung vor den morgigen Gesprächen der Regierungschefs von Bund und Ländern vermieden – und zugleich auf ein unterschiedliches Vorgehen der einzelnen Ländern einstimmten.
Eindeutig waren die Kultusminister allerdings in ihrem erneuten Bekenntnis zum Präsenzunterricht. Die Öffnung von Schulen habe "höchste Bedeutung". Ausgesetzte Präsenzpflicht bzw. der ...
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