DAAD: Geplante Kürzungen schmerzen uns sehr
Austauschorganisation protestiert gegen Sechs-Prozent-Minus im Haushaltsansatz für 2025 und warnt vor Folgen für die internationale Zusammenarbeit.
13 MILLIONEN EURO weniger soll der Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD) nächstes Jahr an Grundfinanzierung erhalten, so steht es wie berichtet im Haushaltsentwurf für 2025, den das Bundeskabinett am Mittwochvormittag beschlossen hat. Jetzt meldet sich DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee zu Wort und kritisiert: Mit dem Entwurf halte die Bundesregierung ihre eigene Zielsetzung nicht ein. "Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine strategische Priorisierung vorgenommen und dem DAAD eine jährliche Steigerung seiner Grundfinanzierung von drei Prozent zugesagt", sagt Mukherjee.
Angesichts der "Zeitenwende" sei die sogenannte Auswärtige Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftspolitik von fundamentaler Bedeutung für unser Land. Durch die geplante Kürzung, warnt der DAAD, würde jedoch die akademische Zusammenarbeit mit internationalen Partnern spürbar geschwächt. "Auch mit Blick auf das 100-jährige Jubiläum des DAAD im kommen den Jahr schmerzt uns die vorgesehene Kürzung unserer Grundfinanzierung sehr", sagt Mukherjee.
Für das aktuelle Jahr 2024 hatte der Bundestag für den DAAD 218 Millionen Euro bewilligt. Für das kommende Jahr aber sind für den DAAD nur noch 205 Millionen Euro im Budget des Auswärtigen Amts von Annalena Baerbock vorgesehen, das insgesamt massiv gekürzt werden soll. Auch ...
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Kommentare
#1 - Bei aller inhaltlichen Berechtigung des Widerspruchs…
aber anzumerken, daß man nur verteilen kann, was auch tatsächlich vorhanden ist.
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