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Kurz und gut

24 Organisationen, drei Forderungen, eine Seite: Warum das gerade erschienene Positionspapier "zur Regierungsbildung 2025" zum wissenschafts- und innovationspolitischen Agendasetting taugt – und an welchen Stellen die Unterzeichner sich an die eigene Nase fassen sollten.

Bild
Artikelbild: Kurz und gut

Bild: Collage des Deckblatts des Positionspapiers.

ICH GEBE ZU, dass ich bei der Veröffentlichung der 24 Wissenschaftsorganisationen und Industrieverbände erstmal nach dem Rest gesucht habe, als ich mit Deckblatt und Seite 2 durch war. Aber da war nichts mehr. " Position zur Regierungsbildung 2025 " steht drauf, darunter die Zeile: "Wissenschaft und Innovation: Klare Ziele, mutiges Handeln" und die 24 Logos. Von Helmholtz und Max Planck über den Wissenschaftsrat bis zum Verband der Deutschen Automobilindustrie und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie. Es folgen eine kurze Einleitung und drei Postulate bzw. laut Papier "Ziele", die die Organisationen "für die nächste Legislaturperiode für vordringlich" halten. Das ist alles. Der klassische, ja stereotype "One Pager".

Nach der ersten Überraschung dachte ich: Wie schlau. Und welch ein Kontrast zu der Flut an teilweise ellenlangen Erklärungen, Aufrufen und Forderungskatalogen, die in den Wochen vor der Bundestagswahl mitunter von denselben Organisationen in typischer Lobbyistenmanier verschickt wurde.

Lobbyistenmanier deshalb, weil jeder sichergehen will, dass die Politik auf keinen Fall gerade ihn vergisst, und dadurch gleich doppelt zur Nichtbeachtung durch die Politik beiträgt. Erstens durch die Vielzahl der mitunter bereits konkurrierenden Forderungen im eigenen Papier. Zweitens durch seinen ...

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Kommentare

#1 -

Gemuenden Hans Georg | Mi., 19.03.2025 - 12:46
Um von drei auf vier Prozent zu kommen, müssten die Ausgaben um 33% gesteigert werden



Die beteiligten Unternehmensverbände sollten ihre Mitglieder anhalten AUCH ihre FuE Ausgaben um ein Drittel zu steigern und die Wissenschaftlichen Organisationen sollten sich verpflichten ihre Umsätze mit Unternehmen und ihr Ausgründungsvolumen bei Startups zusammengerechnet auch um 33% zu steigern



Das Ganze sollte innerhalb der nächsten 5 Jahre erfolgen



Und ja: die Bundesländer müssen auch um 33% steigern



Macht einen verbindlichen gemeinsamen Pakt und fordert nicht nur von den anderen !



Dann profitieren wir alle

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