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Wie Berlin es womöglich schafft, Schulen mit mehr Geld schlechter zu machen

Es war ein großartiger Plan: Lehrer an Brennpunktschulen mit mehr Geld zu belohnen. Was jetzt aus der Idee werden könnte, verkehrt sie ins Absurde.

IRGENDWIE IST ES doch wieder typisch. Was es nicht weniger enttäuschend macht. Anfang Dezember hatte ich mich in meiner Tagesspiegel -Kolumne darüber gefreut, dass die rot-rot-grüne Koalition in Berlin Lehrer an Brennpunktschulen für ihre so wichtige Arbeit besonders belohnen wollte. Mit einer Zulage von im Schnitt 300 Euro im Monat. "Ein Schmerzensgeld?", schrieb ich damals: "Nein. Keine Lehrkraft, die weg will, wird wegen 300 Euro im Monat bleiben. Aber jene, die jeden Tag das Beste geben, aus Überzeugung, aus Leidenschaft, die trotzdem oft zu kämpfen haben, für die sind die 300 Euro ein Einstieg. Und zwar in die lange überfällige Anerkennung für jene Schulen, an denen sich der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft entscheidet."

Nun berichtete meine Kollegin Susanne Vieth-Entus ebenfalls im Tagesspiegel : "Mit dem Geldsegen wird es wohl nichts." Statt den zusätzlichen Hunderten werde es womöglich auf eine "pauschale Arbeitsentlastung" hinauslaufen. Der Landeslehrerausschuss habe mitgeteilt, dass vielen Lehrern eine Stundenermäßigung wichtiger sei als mehr Geld, sagte Maja Lasic, die Initiatorin der Prämie, die ...

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Kommentare

#1 -

Ulf Neumann | Fr., 23.02.2018 - 23:20
Ja, irgendwie könnte der Schuss auch nach hinten losgehen. Muss er aber nicht. Auch eine Deputatsermäßigung kann eine Anerkennung sein. Ich frage mich nur, was denn eine Schule zur Brennpunktschule macht? Vielleicht die Anzahl der Gewalttaten? Ist dann eine Schule, die es geschafft hat, mit viel Engagement des Personals die Rate gering zu halten, keine Brennpunktschule mehr und damit nicht förderungswürdig? Ist in jedem Fall nicht leicht und birgt Unruhepotential.

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