Brennpunktlehrer belohnen
Die Helden unseres Bildungswesens finden sich nicht an den sogenannten Elite-Gymnasien. Wir müssen anfangen, ihre Leistung stärker zu würdigen – und zwar mit mehr als nur mit Worten.

EINE GUTE SCHULE? Ist doch klar. Das ist eine Grundschule, die möglichst viele Gymnasiasten produziert. Eine gute Schule ist ein Gymnasium, dessen Schüler nicht nur irgendwie das Abi schaffen, sondern mit Bestnoten. Die dann studieren und Ärzte werden, Anwälte, Wirtschaftsprüfer. Ist irgendwas falsch an dieser Definition? Ich glaube: eine Menge.
Die meisten der oben genannten Schulen werden von vor allem von Kindern und Jugendlichen besucht, deren Eltern schon Abi gemacht haben, einen Studienabschluss, das ganze Programm. Braucht es engagierte, begnadete Lehrer, um solche Kinder zum Erfolg zu führen? Damit Sie mich nicht falsch verstehen: An den Schulen die gemeinhin als die „leistungsstärksten“ gelten, gibt es jede Menge herausragende Lehrer. Sie holen aus Kindern und Jugendlichen, die von zu Hause viel Unterstützung erhalten, noch mehr heraus. Indes: Selbst wenn ihnen eine Niete gegenübersitzt, werden die meisten dieser Schüler immer noch Abi machen. >>
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