Bitte durchatmen
Heute Mittag um 12 Uhr ist Deadline für die Anträge potenzieller "Exzellenzuniversitäten". Zeit für eine Zwischenbilanz des Wettbewerbs.

WENN MAN SICH klarmachen will, wie lange einige Universitäten schon im ExStra-Fieber sind, hilft ein Vergleich. Am 9. Oktober 2016 verkündete die damalige Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, dass sie einen Fünf-Milliarden"DigitalPakt#D" mit den Ländern schließen wolle. Seitdem läuft sie, die schier endlose Geschichte um die immer nicht realisierte IT-Ertüchtigung der 40.000 deutschen Schulen.
11 Tage zuvor, am 28. September 2016, haben Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat die Ausschreibungen in der Exzellenzstrategie veröffentlicht. Seitdem zweieinviertel Jahre Wettbewerb: Strategiesitzungen, Antragsskizzen schreiben, erste Enttäuschungen und erste Erfolge. Noch mehr Sitzungen, schier endlose Debatten intern und extern. Anträge schreiben, überarbeiten, einreichen. Begutachtungen planen und durchstehen. Immer wieder warten. Immer wieder Sitzungen. Dann wieder Jubel. Oder noch größerer Frust. Und für einige endete der Jubel sehr schnell in noch mehr Strategierunden. Wieder diskutieren. Wieder schreiben. Überarbeiten.
Doch heute, am 10. Dezember um 12 Uhr, ist auch für die 17 Einzeluniversitäten und zwei Verbünde (Liste siehe unten), die sich noch im Rennen befinden, erstmal Schluss. Bis heute Mittag müssen sie ihre Bewerbungen um den Titel "Exzellenzuniversität" beim Wissenschaftsrat (als Ausdruck und auf einem USB-Stick) einreichen. Die 19 Bewerbungen kommen von insgesamt 22 Universitäten. Sie sind übrig von den ursprünglich 63 Hochschulen, die am 3. April 2017
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