ExStra-Zeitplan: Das wird knapp
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Ernennungsschreiben an die Mitglieder des Expertengremiums auf den Weg gebracht. Wenn jetzt alle Nominierten annehmen, kann der 39-köpfige Rat seine Arbeit aufnehmen. Wie berichtet, ist das Gremium zu einem Drittel mit Frauen besetzt und größtenteils international. Nur eine gute Handvoll Mitglieder stammen aus Deutschland, gerade die gelten jedoch als besonders wichtig, weil sie den internationalen Kollegen die Besonderheiten des deutschen Hochschulsystems vermitteln können.
Aufschlussreich ist der Blick auf den "vorläufigen Zeitplan", den die GWK im April beschlossen hatte, "unter Berücksichtigung der Stellungnahmen von DFG und Wissenschaftsrat", wie es damals hieß. Der Zeitplan ist nicht Teil der Verwaltungsvereinbarung zur Exzellenzstrategie geworden, später ist die GWK ein Stückweit davon abgerückt und hat den beiden Organisationen einen größeren Freiraum in seiner Gestaltung eingeräumt. Zwei Eckdaten sieht die Wissenschaftspolitik jedoch weiter als gesetzt an: "April 2017 als feste(n) Termin für die Einreichung der Skizzen für Exzellenzcluster und Juli 2019 als feste(n) Termin für die Förderentscheidung über Exzellenzuniversitäten".
Im Zeitplan von April waren die Vorgaben noch viel detaillierter: Ihm zufolge sollten die Mitglieder des Expertengremiums im Juli berufen werden, ebenfalls im Juli sollte ihre konstituierende Sitzung stattfinden, um dann noch im Juli beide Förderlinien offiziell ...
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