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Lehrermangel: Ist der polyvalente Bachelor die Lösung?

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Artikelbild: Lehrermangel: Ist der polyvalente Bachelor die Lösung?

Roberto Verzo: "Teacher" , CC BY-ND-NC 2.0

Am 07. November habe ich im ZEITChancen Brief geschrieben, die gegenwärtige Debatte über Unterrichtsqualität habe alles mit der Qualität der Lehrer und viel mit dem gegenwärtigen Mangel an qualifizierten Lehrern zu tun. Deshalb sei es höchste Zeit, nochmal über die Lehrerbildung nachzudenken und über die Einführung eines polyvalenten Bachelors als Regeleinstieg ins Lehramtsstudium. Daraufhin haben sich gleich zwei Experten die Mühe gemacht, eine Replik zu schreiben: der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK), Udo Michallik, und die Bildungshistorikerin Corinna Maria Dartenne. Beide Antworten sind äußerst gut argumentiert und führen diese Debatte weiter. Über weitere Kommentare, gern am Ende dieses Beitrags, freue ich mich.


Bitte nicht nach Arbeitsmarktlage entscheiden!

Von Udo Michallik

„Die Debatte über Unterrichtsqualität hat alles mit der Qualität der Lehrer und viel mit dem gegenwärtigen Mangel an qualifizierten Lehrern zu tun. Höchste Zeit, nochmal über die Lehrerbildung nachzudenken. Und ja: über Reformen“, so der Standpunkt von Jan-Martin Wiarda. Ich habe da auch einen. Nur, der hat nichts mit einfachen Lösungen zu tun.

Zunächst sollten wir quantitative Herausforderungen von den qualitativen trennen.

Quantitative Herausforderung: In der nahen Zukunft wird es in der Tat in einigen Bundesländern ...

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Kommentare

#1 -

Klaus Diepold | Do., 17.11.2016 - 12:56
Als Kommentar zum Beitrag von Herrn Michallik.

In anderen Ländern gibt es sehr wohl einen polyvalenten Einstieg ins Medzinstudium. Das geht und ist am Ende auch nicht schlechter.
Darüberhinaus denke ich, dass eine derartig dogmatisch erscheinende Haltung zum Thema Lehrerbildung wenig Raum lässt über neue Wege nachzudenken oder zu diskutieren.

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