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Bevor es losgeht

Wie ist die Demographie des Coronavirus, bevor der Lockdown beginnt? Der Blick auf die aktuellen Meldezahlen bietet ein ziemlich eindeutige Bild.

DER TEIL-SHUTDOWN wirkt nicht mehr. Die Corona-Infektionen nehmen wieder dynamisch zu: Am Sonntagmorgen hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) für die noch laufende Kalenderwoche 130.258 neue Fälle in seiner Datenbank verzeichnet, schon jetzt gut 2000 mehr als in der gesamten Vorwoche.

Dass die Regierungschef von Bund und Ländern sich heute auf einen weitreichenden Lockdown verständigen werden, gilt als sicher. Ein paar Details sind noch offen, klar jedoch ist: Die neuen Maßnahmen werden alle gesellschaftlichen Gruppen und Altersgruppen betreffen – allerdings womöglich nicht gleichermaßen.

Umso spannender ist die Frage, wie sich denn die gut 130.000 neuen Fälle auf die einzelnen Altersgruppen verteilen – und welche Verschiebungen es hier zu beobachten gibt. Drei Beobachtungen.

1. Die gemeldeten Infektionen lagen bis heute Morgen in allen Altersstufen bis 24 sogar absolut noch unter der Vorwoche.

Das wird nicht so bleiben, aber wieviel weniger stark die Neuinfektionen besonders bei den Kindern und Jugendlichen zunehmen, ist schon bemerkenswert. Am besten lässt sich dies daran erkennen, wie sich der Anteil einer Altersgruppe an allen Neuinfektionen von einer Woche zur nächsten verändert hat. So machten die ...

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