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Was ist los im Osten?

Die Dynamik der dritten Welle kommt bislang zum großen Teil aus den neuen Bundesländern – was genau geht dort gerade vor? Ein paar Zahlen.

UM ES GLEICH ZU SAGEN: Ich will und kann nicht erklären, warum das Coronavirus gerade vor allem in den östlichen Bundesländern eine so starke Dynamik entfaltet. Oder besser: warum die dritte Welle dort früher gestartet ist. Zuletzt haben die registrierten Neuinfektionen, nachdem sie seit Beginn des Teil-Shutdowns im Westen durchaus merklich gesunken waren, nämlich auch dort wieder zugenommen.

Im Osten allerdings war der Aufwärtstrend nie gebrochen. Ein paar Vergleichswerte, die dies belegen: Im Westen ging die Zahl der neuen Coronafälle zwischen Mitte November (Kalenderwoche 46), also genau ab dem Zeitpunkt, zu dem der Shutdown erste Wirkungen zeigen sollte, bis Ende November (Kalenderwoche 48) von knapp 114.000 auf gut 102.000 zurück . Nicht großartig, aber doch eindeutig nach unten.

Im gleichen Zeitraum stiegen die wöchentlichen Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zusammengerechnet um 6600 auf 21.098 . Und bis zur vergangenen, der 50. Kalenderwoche weiter auf 29.955.

Allerdings haben nach einer Stagnation in der 49. Kalenderwoche zuletzt eben auch die neuen Corona-Fälle in den alten Bundesländern wieder stark zugenommen : ...

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Kommentare

#1 -

Simon Patzelt | Di., 15.12.2020 - 18:03
Eine Betrachtung dieser in Ost und West divergierenden Entwicklung war fällig. Wie wäre es denn, wenn man zu den
schon genannten Punkten mal den leichtsinnigen (um
nicht zu sagen: verantwortungslosen) Umgang auf Demos
gegen die Corona-Maßnahmen bestimmter politischer Kräfte nennen würde?

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