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Was machen die Kultusminister?

Energiekrise und Frankfurter Studienplatzvergabe-Chaos: Die KMK sucht bei ihrem Spitzentreffen heute nach Antworten – und weiß, dass viele Hoffnungen auf ihr ruhen.

ES SIND ZWEI BRISANTE THEMEN, mit denen sich die Kultusministerkonferenz (KMK) heute beschäftigt. KMK-Präsidentin Karin Prien hat den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, eingeladen, man trifft sich per Videokonferenz, um über den Umgang mit Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Energiekrise zu sprechen. Und dann hat sich nach den Ereignissen der vergangenen Tage ein weiteres Thema ins Spitzengespräch der Kultusminister gedrängt: Wie lässt sich der Schlamassel um die 282 Medizin-Studienbewerber lösen, die in Frankfurt am Main Studienplätze erhielten, die es gar nicht gibt?

Zur Energiekrise: Heute tritt der erste Teil der Energiesparverordnung in Kraft. Große Hallen, Foyers und Flure sollen nach Möglichkeit gar nicht mehr beheizt werden, zu den Ausnahmen von dieser Bestimmung zählen neben sozialen Einrichtungen allerdings auch Schulen und Kitas, dort soll es auch weiter warmes Wasser gebe

Erst vor wenigen Tagen hatte sich Netzagentur-Chef Müller in einem Brief an CDU-Bildungspolitiker zur Einstufung von Bildungseinrichtungen als "geschützte Kunden" geäußert – was von Bedeutung wird, sollte im Herbst wegen Gasknappheit tatsächlich die Notfallstufe ausgerufen werden müssen. Die Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek und Stephan Albani ...

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Kommentare

#1 -

EmCe² | Fr., 02.09.2022 - 11:59
Schon auffallend, wie oft man sich selbst einredet, wie rechtssicher alles gerettet werden soll. Und die erste Idee ist, das Verfahren zu pausieren - für alle, die sich noch im DOSV befinden (1. Bock). Kurze Zeit später merkt man dann, 48 Stunden reichen gar nicht aus, um Kaltakquise für (bereits besetzte) Medizinstudienplätze an den anderen Standorten zu betreiben, man verlängert mal eben den DOSV-Lockdown um knapp eine Woche (2. Bock). Durch Äußerungen ggü. der Presse, man wäre da "was am Planen dran" (BangBoomBang), schürt man weiter die Hoffnung bei den Betroffenen (3. Bock). Mal sehen, wann es erste Rückzieher von ...

#2 -

Michial | Fr., 02.09.2022 - 16:47
Wichtig wäre es, um auf Kommentar des Vorgängers (der auch gut geschrieben ist!) einzugehen, dass die mM noch einen Platz zugesichert bekommen, die an den anderen Universitäten einen Platz sicher hatten und wegen dem Frankfurter Fauxpas dort nicht zum Zuge kamen und herausgelöscht wurden. Das ist das, woran jetzt gearbeitet werden sollte.



Wie viele der 251 Betroffenen tatsächlich eine Zusage woanders sicher gehabt hätten, ist aktuell unklar. Dann ist auch die Gerechtigkeitsfrage irrelevant, was das koordinierte Nachrücken angeht. Die haben nunmal in den Ranglisten schon zuvor vorne gestanden, haben wegen des Fauxpas immer noch keinen Studienplatz - müssen jetzt also ...

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