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Bitte kein Hochglanzgremium

Was vom heute erstmals tagenden "Forum Zukunftsstrategie" zu erwarten ist.

DAS BMBF HAT die Besetzung des 21-köpfigen " Forums Zukunftsstrategie " bekanntgegeben, das sich am heutigen Donnerstag konstituieren und die Bundesregierung bei der Umsetzung der Zukunftsstrategie begleiten soll. Für mich ist die Zusammensetzung des Gremiums ein gutes Zeichen: Zwölf der 21 Mitglieder sind Wissenschaftler:innen, wie mein Kollege Manfred Ronzheimer für den Tagesspiegel Background berichtete, sechs aus Universitäten, sechs aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dazu fünf aus der Wirtschaft, vier aus der Zivilgesellschaft.

Einige mögen hier zu wenig Unternehmertum und zu viel Academia erkennen, ich nicht. Für den – notwendigen – Aktionismus ist gesorgt (der BDI forderte schon mal "Speedboot-Missionen"). Doch den gab es auch schon beim Vorgängergremium Hightech-Forum, trotzdem ist außer viel Papierproduktion wenig passiert. Eine erfolgversprechende Begleitung, sollte sie diesmal gelingen, wird sich vor allem durch konzeptionelle Schärfe und Systemverständnis auszeichnen.

Und genau dafür stehen viele der Namen, die jeweils zu dritt den sechs Zukunftstrategie-Missionen zugeteilt wurden: von Ottmar Edenhofer (Mission III: Klimaschutz, Klimaanpassung, Ernährungssicherheit, Biodiversität) über Irene Bertschek (Mission IV: Digitale und technologische Souveränität) und Antje Boetius (Mission V: Raumfahrt stärken; Weltraum und Meere schützen) bis hin zu Andreas Zick (Mission VI: Gesellschaftliche Resilienz, Vielfalt und Zusammenhalt ...

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Kommentare

#1 -

Roman Held | So., 24.09.2023 - 19:20
Bemerkenswert ist, dass weder ein hochrangiger Vertreter der Fraunhofer Gesellschaft oder der Helmholtzgemeinschaft, wenn doch auch der Transfer und die angewandte Forschung eine wesentliche Säule in dem Strategiedokument des BMBF ist, auf der Liste zu finden ist. Das sind Kernelemente beider Organisationen, die somit unzureichend in der aktuellen Besetzung des Gremiums abgebildet werden. Sollten die Gründe der Ministerin was Fraunhofer betrifft u.a. in den derzeitigen staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen die Ex-Vorstände liegen, was zu vermuten ist, sollte im Hinblick auf die hervorragende Reputation u.a. bei Transfer und Aus- und Weiterbildung auch für die deutsche Wirtschaft bspw. durch die Fraunhofer Academy beider ...

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