118 mal Hoffnung
Am Dienstag fällt die Entscheidung im Förderwettbewerb "Innovative Hochschule". Die Konsequenzen der Auswahl sind weitreichend.

Dale LaFollette: " AHA! ", CC BY-ND 2.0
DIENSTAGMORGEN AB 10 UHR dürfte es voll werden im Pressezentrum am Kapelle-Ufer 1 in Berlin-Mitte. Dort, im Erdgeschoss des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), werden sie bekanntgegeben, die Sieger der erste Auswahlrunde im Wettbewerb "Innovative Hochschule". Eigentlich hatte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) zusätzlich einen Live-Stream versprochen, doch der musste in letzter Minute abgesagt werden, "aus technischen Gründen". Vielleicht fürchtete man ja die zu erwartenden hohen Einschaltquoten. Auch so werden sie bei der GWK zittern, ob ihre Website , auf der die Ergebnisse parallel zur Pressekonferenz veröffentlicht werden, den hohen Klickzahlen aus Deutschlands Rektoraten standhält (alle Infos stehen dann auch unter www.innovative-hochschule.de ).
Bis Ende Februar mussten die Hochschulen ihre Bewerbungen einreichen, und 118 von ihnen haben mitgemacht. So viele, dass die Fachhochschulen im Vorfeld bereits vor den Folgen einer Überzeichnung gewarnt hatten. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda und Sprecher der Fachhochschulen in der Hochschulrektorenkonferenz, sagte im April: "Wenn die überwiegende Mehrheit der Anträge trotz überzeugender Qualität und hohem Potenzial abgelehnt werden muss, weil zu wenig Geld bereitgestellt wurde, ist das nicht nur eine vertane Chance, sondern wird auch bei den vielen Praxispartnern zu erheblicher Frustration führen und die Bereitschaft ...
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