Die guten Beispiele sind da
Die Politik fährt die Inklusion nicht an die Wand. Aber auch die Gesellschaft und die Schulen müssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Ein Gastbeitrag von Sybille Volkholz.

MIT DER UN-Konvention haben behinderte Menschen weltweit ihren Anspruch auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe verbindlich artikuliert und mit der Ratifizierung hat auch die Bundesrepublik diesen Anspruch anerkannt und sich zu seiner Umsetzung verpflichtet. Damit ist nicht nur die Politik gefordert, die Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten, sondern ebenso alle Bürgerinnen und Bürger, ihren Teil zu einem besseren Zusammenleben beizutragen. Es geht nicht darum "eine Randgruppe auf Kosten anderer zu inkludieren" (so ähnlich formuliert es ein Kommentator zu Jan-Martin Wiardas Artikel ), sondern um ein Menschrecht, und das steht nicht zur Disposition.
In vielen Bundesländern hat die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung schon lange Tradition, in Berlin hat diese Entwicklung vor mehr als 30 Jahren begonnen. Es gibt also Schulen mit einem enormen Erfahrungsschatz, die bei der Weiterentwicklung zu inklusiven Schulen helfen können. Vielfach wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, hier solle neben der Vielzahl von Reformen der vergangenen Jahre nun noch eine weitere oben drauf gesetzt werden. So ist es nicht, es geht um ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Kommentare
#1 - Ich kenne Inklusion leider nicht aus eigener Anschauung,…
#2 - Ich unterstütze die Ausführungen von Sybille Volkholz…
#3 - Es stimmt, dass die Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts…
Des weiteren ist auch die Frage, inwiefern die veranschlagten Ressourcen tatsächlich für den gemeinsamen Unterricht genutzt werden. Viele Berliner Lehrkräfte berichten, dass ...
Neuen Kommentar hinzufügen