Bremen: 166. Bayern: 731.
Der Bund finanziert Laptops und Tablets für arme Schüler. Das ist gut. Wie sie auf die Länder verteilt werden sollen, zeigt aber, dass der Bildungsföderalismus ein ernstes Problem hat.

THEORETISCH IST der Bildungsföderalismus ja eine feine Sache. Anstatt alle
40.000 Schulen in Deutschland bei jedem Problem in eine Schablone zu pressen, können die Länder und Kommunen vor Ort schauen, was die Schüler, Lehrkräfte und Eltern dort tatsächlich am dringendsten brauchen.
So in etwa lautete auch das Argument von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), als sie vor einigen Tagen die Regeln für das 500-Millionen-Sonderprogramm für Schüler-Endgeräte vorstellte. Mit dem Geld sollen die Schulen Laptops und Tablets für den Unterricht anschaffen, die sie dann dauerhaft an Schüler verleihen, die sich selbst keine leisten können. Die Situation sei von Schule zu Schule unterschiedlich, sagte Karliczek. "Deswegen können die Schulen am besten entscheiden, wie die Geräte eingesetzt werden. Das gilt sowohl für soziale Bedarfe wie auch für pädagogische Erfordernisse."
Die Schwäche des Bildungsföderalismus ist allerdings häufig seine praktische Umsetzung. So auch in diesem Fall. Die Länder haben die Kultushoheit. Wenn der Bund ihnen Geld für die Bildung geben will, müssen sie dem Verteilungsmechanismus alle zustimmen. Was dazu führt, ...
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Kommentare
#1 - "Der Bund könnte die Anschaffung von Laptops & Co als…
Es bleibt die Herausforderung, wie Familien, die gerade so nicht auf ...
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